Glücklicherweise ist die Verbreitung der Japanischen Blütenkirsche mittlerweile recht groß. Fast jeder Gartenmarkt führt den kleinen Baum. Populär ist vor allem die Sorte Prunus Kanzan, die auch als Nelkenkirsche bekannt ist. Diese entwickelt bereits im ersten Jahr viele Blüten und hat kleine schwarze Früchte.
Die Pflege der Prunus Kanzan ist simpel. Geeignet ist ein sonniger Standort im Garten. In der ersten Zeit nach der Anpflanzung sollte sie noch bewässert werden, was besonders an heißen Tagen wichtig ist. Zudem ist regelmäßiges Düngen und kalken vorteilhaft. Zudem sollten man nach der Blüte immer auslichten. Junge Triebe entwickeln hierbei die schönsten Blüten. Alte Äste einfach entfernen.
Die Prunus Kanzan ist winterhart, kann daher problemlos in unseren Breitengraden im Freien stehen. Frost und Schnee machen der Kirsche nichts aus, da sie auch in ihrer asiatischen Heimat diesen Bedienungen ausgesetzt ist.
Wie es der Name vermuten lässt handelt es sich bei japanischen Blütenkirschen um Zierbäume. Sie entwickeln Früchte, welche klein und schwärzlich gefärbt sind. Diese sind zwar genießbar, doch wer einen Kirschbaum mit wirklich schmackhaften Früchten haben möchte, sollte hier eindeutig zur Sauer- oder Süßkirsche greifen. Zwar ist die japanische Blütenkirsche nicht giftig, doch ist dieser Baum eher zur Zierpflanze geeignet, denn als Obstlieferant. Wem dies nichts ausmacht und wer einfach nur schön blühende Kirschbäume haben möchte, die besonders im Vorgarten eine wahre Zierde sind, wird mit der Japanischen Kirsche die richtige Pflanze haben.