Man kann entweder im Garten Olivenbäume einpflanzen oder im Kübel halten. Letzteres ist besonders in kälteren Gegenden von Vorteil, da die Bäume nicht frostfest sind. Die meisten Oliven Pflanzen vertragen nur Temperaturen bis -5°C. Dies bedeutet für die Überwinterung der Olivenbäume, dass zusätzlicher Kälteschutz nötig ist, das heißt im Garten sind sie mit Vlies oder Folie zu versehen. Im Kübel hingegen ist es einfacher möglich, einen Olivenbaum zu überwintern. Kühle, helle Standorte sind für Olea europaea Pflanzen im Winter optimal. Während der kalten Jahreszeit muss man sie nur mäßig gießen.
- Wenn die Olivenpflanze nicht in ihrem Winterquartier ruht, benötigt sie helle und warme Plätze. Sie sollte so lange wie möglich im Freien gehalten werden, so weit es die Temperaturen erlauben. Oliven benötigen viel Luft und neigen dazu im Inneren des Hauses zu verkümmern.
- Man gießt grundsätzlich regelmäßig, aber nicht zu viel. Im Kübel sind Olivengewächse zwar feucht zu halten, sollten jedoch nur gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht ausgetrocknet ist. Stauende Nässe unbedingt vermeiden.
- Im Kübel genügt normale Pflanzenerde. Die mediterranen Bäumen sind wenig anspruchsvoll, wenn es um ihren Boden geht. Ob nährstoffarm oder ?reich, spielt kaum eine Rolle. Düngen ist daher nur selten möglich. Es genügt einmal im Monat den Olivenbaum zu düngen um ihm ausreichend Nährstoffe zuzuführen. Dabei ist zu beachten, dass Oliven im Kübel eher zu Nährstoffmangel neigen.
- Umtopfen ist nur nötig, wenn die Bäumchen verkümmern und Mangelerscheinungen zeigen. Olea europaea Bäume bilden mit der Zeit viele Wurzeln, welche genügend Platz brauchen. Hinzu kommt, dass man vermehrt gießen muss. Spätestens dann macht das Umtopfen der Olivenbäume Sinn.
- Zwar hilft Schneiden den Olivenbaum in Form zu halten. Es ist jedoch nicht nötig starke Rückschnitte durchzuführen. Leichtes Auslichten im Frühling genügt vollkommen aus.
- Die Vermehrung der Olea europaea Pflanze ist relativ schwer und wird daher nur von Experten gemacht. Hobbygärtner scheitern hier oft in der Praxis. Samen entwickeln sich nur sehr langsam und bilden später kaum Früchte aus. Auch die Vermehrung mit Stecklingen beinhaltet etliche Probleme. Nur durch sorgfältige Veredelung lassen sich Olivenbäume erfolgreich vermehren. Was nicht heißt, dass die Vermehrungsprozedur für geschickte Freizeitgärtner unmöglich ist.