Araukarie pflegen

Bei heimischen Gärtnern sehr gefragt ist die aus dem südamerikanischem Raum stammende Araukarie (Araucaria),  die ebenfalls unter den Namen Andentanne oder Chilenische Schmucktanne bekannt ist. Sie gehört zu den immergrünen Araukariengewächsen und gehört zu den geschützten Gehölzen.

Mit einer Höhe von bis zu 30 Meter sind Araukarien oft im Mittelmeerraum zu finden, während hierzulande die kleineren Varianten mit einer Höhe von lediglich acht Metern zu finden sind. Der Wachstum der Andentanne geht nur langsam von statten. Auffällig bei den Tannen sind ihre verschachtelten dreieckigen Blätter, die ähnlich wie grüne Zapfen aussehen. Sie sind sehr spitz und dienen der Pflanze als Schutz.

Die Pflege der Araucaria erweist sich als verhältnismäßig einfach. Was sie auf jeden Fall benötigt ist ein sehr sonniger Standort. Zudem sollte der Boden durchlässig und feucht sein. Andentannen müssen regelmäßig gegossen werden. Dennoch vertragen sie keine anstauende Feuchtigkeit. Hier reagieren sie sehr empfindlich. Es ist ratsam daher lieber einmal weniger als zu viel zu gießen. Das Düngen ist nicht nötig, wenn die Araukarie im Garten wächst. Hier sollte sie bereits durch einen nährstoffreichen Boden gut versorgt sein.

Beim Überwintern gibt es wenig bei der Pflege zu beachten. Araukarien sind frosthart und vertragen kurze Kälteperioden recht gut. Nur bei länger anhaltenden kühlen Temperaturen ist für zusätzlichen Frostschutz zu sorgen. Dieser empfiehlt sich auch bei Jungpflanzen. Damit diese die ersten Jahre problemlos überstehen, diese zum Winter abdecken.

Neben den Araucarien für den Garten gibt es auch Zimmertannen, darunter die Araucaria heterophylla. Sie wachsen am besten in Pflanzenkübeln im Wintergarten oder auch auf dem Balkon. Im Winter sollten sie nach drinnen verbracht werden.