Obstbaum Krankheiten

Wer eigene Früchte im Garten anbaut, muss unter Umständen diverse Obstbaum Krankheiten bekämpfen. Die Liste krankhafter Schäden ist dabei groß: Schorf, Mehltau, Kräuselkrankheit, Baumkrebs, Feuerbrand oder Rost, um hier nur einige zu nennen. Unterm Strich bleibt theoretisch keine Obstsorte verschont, ganz gleich ob Sie Kirschen, Äpfel, Birnen oder Aprikosen im Hausgarten anpflanzen. Wobei aber meistens jedes Obst seine ganz spezifischen Krankheiten hat. So ist beispielsweise der Schorfbefall für Äpfel aber auch Birnen bekannt oder die Kräuselkrankheit für Pfirsiche.

Den Befall erkennen
Eine ganze Reihe der Obstbäume Krankheiten sind optisch relativ gut auszumachen. wenngleich ein wenig Beobachtungsgabe unabdingbar ist. Verdächtig sind in erster Linie markante fleckige Blätter und Früchte, Wucherungen am Gehölz (Obstbaum Krebs), verstärkt auftretende Verwelkungen oder gefärbtes Laub im Frühling (bleich, gelblich oder rötlich).

Obstbaum Krankheiten bekämpfen
Was können wir nun zur Vorsorge tun? Grundsätzlich kann jeder Heimgärtner von vornerein Krankheiten am Obstbaum bekämpfen beziehungsweise meiden. So empfiehlt es sich, die Bäume und Sträucher immer mit ausreichenden Abständen zu pflanzen, die Krone benötigt reichlich Freiraum und Luftzirkulation. Das gleiche gilt übrigens für sämtliche Pflanzen in unserem Garten, was zu eng aneinander gesetzt wurde ist anfälliger für krankhafte Schäden. Außerdem sind zu dicht gewachsene Baumkronen durch regelmäßigen Schnitt zu meiden.

Schadhafte Äste, Blätter oder Früchte sollten großzügig entfernt und entsorgt werden. Gegebenenfalls sind Schnittwunden am Gehölz hinterher zu verschließen. (Siehe Obstbaum Pflege) Weiterhin müssen wir einen nährstoffreichen, gepflegten Boden gewährleisten, denn gut versorgte Bäume sind entsprechend abwehrstark. Einige Obstbaum Krankheiten kann man durch entsprechende Auswahl der Sorten meiden, fragen Sie im Fachhandel danach.