Man kann Violen Pflanzen nur über kurze Zeiträume kultivieren, da sie nur zwei bis dreijährig wachsen. Es ist daher ratsam diese durch Eigenzucht weiter zu erhalten. Dies ist sehr einfach möglich. Viele Gärtner bevorzugen besonders bei Mondviolen die eigene Aussaat im Garten. Was bedeutet, dass die Blütenstände nach dem Verblühen stehen gelassen, also nicht zurück geschnitten werden. So können die Samen der Mondviolen Pflanzen sich eigenständig ausbreiten. Natürlich lassen sich Samen gezielt sammeln und im Frühjahr erneut aussäen.
Mondviolen Jungpflanzen kann man bereits zeitig im Jahr ziehen. Sie sollten allerdings noch nicht nach Draußen. In kleinen Töpfen lassen sie sich leicht heran ziehen, bevor man sie im Frühling das erste Mal in den Garten setzt. Violen sind winterhart, Jungpflanzen reagieren jedoch empfindlich auf Frost. Es ist daher ratsam die Eisheiligen vor der Aussaat abzuwarten.
Nach der Blüte entwickeln Mondviolen ihre Blätter mit der charakteristischen Aussehen. Dabei handelt es sich allerdings um kleine Schoten. Diese zeigen sich sehr zahlreich an der Pflanze und werden als Zierde abgeschnitten und als Dekoration im Haus genutzt. Der Pflanze selbst schadet dieser Rückschnitt nicht. Getrocknet sind die Silberschoten lange haltbar und können noch über viele Jahre gebraucht werden. Sie sind jedoch äußerst empfindlich und nicht einfach abzustauben. Wer Silberblatt in Vasen oder Schalen aufbewahrt, sollte daher geschützte Standorte aussuchen.