Viele Gartenbesitzer denken fälschlicherweise, dass bodendeckende Rosen Wunder gegen das Wachstum von Unkraut bewirken. In Wirklichkeit muss der Gartenboden aber vor der Rosenpflanzung sehr gründlich inklusive Wurzeln vom Unkraut befreit werden. Auch in den Folgejahren müssen die Unkräuter ständig entfernt werden. Denn sind die Rosenpflanzen einmal dicht zugewachsen, wird der Kampf gegen die ungeliebten Kräuter zur echten Tortur. Hat man es aber geschafft, die Rosen soweit krautfrei zu halten, werden sie dem Anti-Unkraut Ruf wiederum gerecht. In einer fest umschlossenen Rosenformation können die Unkräuter sich nämlich kaum noch ansiedeln.
Ansonsten hält sich der Pflegeaufwand für bodendeckende Rosen in Grenzen. Sie zählen zu den winterfesten und äußerst standhaften Rosengruppen. Somit können viele der Bodendecker Sorten auch mit dem ADR Prädikat glänzen. Dabei sind sie in ihren Wuchseigenschaften und Ansprüchen völlig verschieden. Für manche Zuchtsorte muss man lediglich eine Pflanze je m² rechnen, bei anderen Züchtungen sind bis zu acht Stück pro m² anzupflanzen. Die erforderliche Pflanzdichte wird Ihnen der Fachhändler oder die Baumschule beim Kauf mitteilen.
So unterschiedlich die verschiedenen Sorten auch in ihrem Wuchs und spezifischen Eigenschaften auch sind, die Auswahl an Farben hält sich allerdings in Grenzen. Bodendeckende Rosen sind meistens rosa, nur manche tragen weiße, rote oder gelbe Blüten. Andere Farbtöne wie etwa Orange sind gar nicht vorhanden. Positiv wiederum ist, dass fast alle Züchtungen Öfterblüher sind. Beliebt sind zum Beispiel die rosafarbige "The Fairy" oder die rote Sorte "Sommerabend"®.