Die meisten Kletterrosen Sorten blühen mehrmals, die Farbvariationen reichen von weiß mit rötlichem Rand über rosa und orange bis zu rot. Auch nahezu stachelfreie Züchtungen gibt es, wie etwa die rosafarbene "Maria Lisa". Sehr beliebt bei den gelbfarbigen Kletterrosen sind die "Golden Showers"®. Wer einen roten, natürlich "wilden" Look bevorzugt, wird die Sorte "Dortmund"® lieben.
Rankhilfe und Standort
Um "klettern", also hochwachsen zu können, sind Rankgerüste oder andere Kletterhilfen erforderlich. Mit ihren Stacheln können die Kletterrosen sich dann festhaken. Beim Anbringen der Rankhilfe ist ein Abstand von etwa 8 - 10 cm zur Hauswand zu beachten. Somit ist für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt, die wichtig zur Vorbeugung von Milben- und Pilzbefall ist. Zusätzlich sollte man ohnehin auf einen recht windigen Standort achten. Konstruieren Sie unbedingt robuste Holz- oder Kunststoffgerüste. Denn die hochgewachsenen Rosen können später ein beachtliches Gewicht erreichen, welches noch stark durch Schnee oder Regenwasser erhöht werden kann.
Kletterrosen Pflege
Kletterrosen sind im allgemeinen ziemlich robust. Vom pflanzlichen Aufbau her unterscheiden sie sich gegenüber Sträucherrosen vor allem durch ihre langen Triebe. Ohne entsprechende Maßnahmen schießen die Triebe allerdings nur senkrecht nach oben. Hier muss der Mensch eingreifen, damit sich die Kletterrosen auch in der Breite ausdehnen. Daher sollte man von Beginn an für eine seitliche Führung der Triebe sorgen, indem wir sie entsprechend waagerecht binden. Somit dehnen sich blütenträchtige Zweige auch seitwärts aus.
Zudem werden die Kletterrosen in aller Regel nur mäßig geschnitten, sie werden lediglich ausgelichtet. Dadurch wird ein blütenstarker Wuchs in alle Richtungen erzielt bzw. der Bildung von nur wenigen starken Trieben entgegen gewirkt. Wenn wir die Rosen geschickt führen, können ganze Hausfassaden mit den prächtigen Pflanzen bedeckt werden. Den Pflegeaufwand für Binden, Triebe führen und schneiden darf man allerdings nicht unterschätzen.