Hochwachsende, einheimische Wildrosen Sorten sind beispielsweise die hellrote Rosa glauca oder die rosafarbige Rosa rubiginosa. Ebenfalls rosa und sehr populär ist die Rosa canina, sie wird aber nicht größer als 2 Meter. Es gibt aber auch sehr kleine Sorten wie die aus Nordamerika stammende Rosa Nitida, die kaum höher als 60 cm wächst und häufig als Heckenpflanze eingesetzt wird. Wie andere Rosen auch, wachsen die wilden Sorten in allen erdenklichen Farben, die unser Herz erfreuen.
Wildrosen sind Sträucher Pflanzen und tragen eine einfache Blüte, die leider auch nur einmalig blüht. Viele Arten sind reichlich mit Stacheln übersäet, was sie zu einem ziemlich sicheren Unterschlupf für einige Tierarten macht. Die meisten der wilden Rosen sind nicht sehr anspruchsvoll und begnügen sich normalerweise mit halbschattigen Plätzen im Garten. Einige Arten glänzen zudem mit hervorragender Frosthärte, dazu zählen die einheimischen Rosa canina , Rosa gallica und die chinesische Rosa moyesii.
Ein weiterer Vorzug der Wildrosen sind die schmackhaften und gesunden Hagebutten, die von vielen Sorten angesetzt werden. Manche Exemplare, wie die Rosa gallica tragen besonders große Hagebuttenfrüchte. Dabei gibt es nicht nur rote Früchte, die Wildrose mit dem schwierigen Namen Rosa pimpinellifolia trägt nämlich schwarze Hagebutten. Dabei harmonisieren die Früchte auch optisch wunderbar zu den Blüten.