Mulch kann aus verschiedenen zerkleinerten Pflanzen Abfällen wie Gemüse, Blumen, Hecken- und Grasschnitt oder Blätterlaub bestehen. Dazu ein wichtiger Ratschlag: Mulch wird stets sehr locker und dünn im Gartenbeet verteilt (nicht untergraben!) Bitte auf keinen Fall den Boden mit einer zu dicken Schicht ersticken! Besser öfter im Jahr dezent mulchen. Insbesondere frisch geschnittenes Gras darf nur sehr dünn verteilt werden, besser ist ohnehin es vorher etwas trocknen zu lassen. Grasschnitt kann man auch von wilden Wiesen ernten. Dann dürfen die Pflanzen aber noch keine Samen tragen! Ansonsten entsteht eine eigene wilde Wiese im Garten.
Die Mulchschicht kann wirksam den Gartenboden verbessern, denn sie sorgt neben dem Ernähren von Kleinstlebewesen für eine ganze Reihe positiver Effekte: Sie hält die Gartenerde warm und feucht, schütz den Boden vor Sonnen Austrocknung und auch vor Überschwemmung bei starkem Regenguss. Somit hält Mulch den Gartenboden in einem gesunden Feucht-Trocken Gleichgewicht.
Wer selber nicht genügend Mulch Material im Garten zur Verfügung hat, kann auch Rindenmulch im Fachhandel kaufen. Rindenmulch ist von der Wirkung vergleichbar mit Baumschnitt und schafft einen waldigen Boden, den ganz besonders Erdbeeren und andere Beerenarten lieben. Was auch Sinn macht, wenn man bedenkt, wo Beeren in der Natur häufig wachsen. Noch ein Tipp für Fans von Erdbeeren: Auch Stroh eignet sich hervorragend um Erdbeeren zu mulchen. Denn das Stroh hält die Früchte schön trocken und macht dazu noch den Schnecken das Leben schwer, die im Stroh kaum vorwärts kommen.