Es gibt viele Arten Pflanzen richtig zu schneiden, aber noch mehr es genau falsch zu machen. Welcher Rückschnitt wann nötig ist und wie stark er ausfallen soll, hängt entscheidend von der Art ab. Bei Bäumen und Büschen ist der Pflanzenschnitt im Frühjahr zu empfehlen, wobei dieser zeitig geschehen sollte. In vielen Gemeinden ist geregelt bis wann der Rückschnitt erfolgen darf. Meist sollte im Laufe des März alle Arbeit getan sein. Wenn die Brütezeit der Vögel beginnt dürfen Büsche, Bäume und Hecken nicht mehr stark geschnitten werden. Ab dann sind nur sogenannte Formschnitte erlaubt. Diese dienen hauptsächlich dazu Pflanzen in bestimmte Richtungen wachsen zu lassen und ihren wuchs auf eine gewisse Breite oder Höhe zu beschränken.
Für alle Arten von Pflanzenschnitte gibt es Anleitungen. Diese geben exakte Informationen zur jeweiligen Gattung, wie und wann die Pflanzen geschnitten werden sollten. Daneben gibt es auch den Mondphase Schnittkalender. Der Mondkalender ist allerdings wenig gebräuchlich und wird von vielen Gärtnern nur belächelt. Während andere auf seinen Einsatz schwören und sich beim Pflanzenschnitt immer nach dem Mond richten. Dabei wird vor allem der Zeitpunkt bestimmt, wann die jeweiligen Schnitt- und Gartenarbeiten zu machen sind. Bekanntlich hat der Mond viele Auswirkungen auf unser tägliches Leben und so kann es auch für Gewächse nicht schädlich sein.
Wann der Pflanzenschnitt im allgemeinen gemacht wird, hängt eben viel von der jeweiligen Art. Selbst da gibt es Variationen, manche Gärtner schneiden Pflanzen wann sie wollen, andere immer im Frühjahr, wiederum andere stets im Herbst. Egal ob nach dem Mondkalender oder dem Jahreszeiten Kalender, grundsätzlich ist das Rückschneiden von Pflanzen keine Pflicht. Alle Pflanzen kommen auch wunderbar ohne Rückschnitt zurecht, doch wer einen üppigen und gepflegten Garten haben möchte, kommt nicht ganz drum rum.