Tatsächlich kann ein zu starkes oder falsches Düngen nicht nur der jeweiligen Pflanze sondern vielen andern tierischen und pflanzlichen Organismen des Gartens erheblich schaden. Dabei spielt natürlich zunächst die richtige Auswahl der Dünger in Bezug auf Zusammensetzung und Wirkungsweise die ausschlaggebende Rolle. Zu unterscheiden ist dabei nicht vorrangig nach der Art der entsprechenden Pflanze, sondern zunächst nach der Nährstoffzusammensetzung des Bodens, in dem die Pflanze lebt.
Dementsprechend empfiehlt es sich auf jeden Fall, vor dem Düngen eine Bodenprobe vom jeweiligen Standort zu entnehmen und diese in einer entsprechenden Einrichtung analysieren zu lassen. Aufgrund einer solchen Untersuchung kann eine wirklich absolut passende Dünger Zusammenstellung ermittelt werden. Dabei ist es in der Regel nicht einfach eine entsprechende Adresse zu finden, bei der eine solche Analyse unkompliziert und kostengünstig durchgeführt werden kann, meist kann hierbei aber das entsprechende Umweltamt der Stadt oder des Kreises weiterhelfen.
Orientiert man sich an denen in Deutschland bestehenden durchschnittlichen Nährstoffgehalten der normalen Boden Zusammensetzungen der Gärten, dementsprechend zumeist eine zu hohe Konzentration an Phosphat Kali vorherrscht, sollten genau diese Nährstoffe entsprechend wenig zum Düngen eingesetzt werden. In der Regel ist so auch bereits die alleinige Gabe von reinem Stickstoffdünger zu empfehlen, besonders sinnvoll ist dabei ein organischer Stickstoffdünger, wie zum Beispiel Hornmehl, das erst durch den Einsatz von Mikroorganismen entsprechend umgewandelt wird.