Der schlaue Hobby-Gärtner hat aus der Not längst eine Tugend gemacht und setzt die Wildkräuter aus dem Garten für sich ein. Jede entfernte Fremdpflanze wird auf den Kompost gebracht und dient den Beeten später als Dünger. Unkräuter lassen sich allerdings auch anders verwenden. Besonders Wildkraut Pflanzen, welche sich nicht so leicht vertreiben lassen, können aktiv in Beete umgewandelt werden. Mit etwas Pflege lassen sich so nicht nur schöne Gartenpflanzen heran ziehen, sondern echte Nutzpflanzen, die man in der Küche verwenden kann. So kann das vermeidliche Unkraut aus dem Garten zur kulinarischen Bereicherung avancieren.
Gärtner, die sich mit den wild wachsendem Kraut im Garten nicht anfreunden können, versuchen hingegen alles, um die Unkrautpflanzen so schnell wie möglich zu vernichten. Der Absatz von chemischen Pflanzenvernichtern ist dank dieser Tatsache in den letzten Jahren stetig angestiegen. Diese Mittel versprechen herausragende Ergebnisse mit wenig Aufwand und das in kürzester Zeit. Doch bergen sie allerhand Risiken. Nicht alle Chemischen Unkrautbekämpfer sind gut verträglich für die Nachbargewächse. Oftmals wird auch das intakte Gefüge der Erde zerstört, dass erst wieder umständlich mit Dünger und Kalk hergestellt werden muss.
Anders sieht es aus, wenn sich der Gartenbesitzer für die biologische Art der Unkrautvernichtung entschieden hat. Diese geschieht im Einklang mit der Natur, hat aber genauso ihre Nachteile. Der hohe Zeitfaktor spielt dabei eine große Rolle. Nicht selten ist der naturverträgliche Kampf gegen das Unkraut langwierig und von einigen Rückstößen begleitet. Doch dieser Einsatz lohnt sich allemal. Nur so entstehen Obst und Gemüse, welche frei von chemischen Zusatzstoffen sind und für Mensch und Tier absolut unbedenklich.