Beim Biogärtner gilt die Mischkultur im Garten ohnehin als Maß aller Dinge. Er weiß längst, dass künstliche Monoanpflanzungen niemals den ökologischen Gesetzen entsprechen würden und jene Gewächse wesentlich anfälliger gegen sämtliche Schädlinge, Pilzbefall und andere Krankheiten sind. Zusätzliche versorgt er seinen Mischanbau mit Mulch, Kompost als auch selbst gebrauter Jauche um für ein gesundes, kraftvolles Gedeihen seiner Zöglinge zu sorgen. Somit verzichtet der biologisch gesinnte Züchter vollständig auf jegliche Chemiezusätze.
Die Vorteile der Mischkultur:
- Die Pflanzen profitieren voneinander, sie nutzen gegenseitig ihre nachbarschaftlichen Rückstände. Durch ihre gemeinschaftlichen Düfte verwirren sie Schmetterlinge u.a. Insekten, die nun nicht mehr gezielt etwa auf die Salatkultur zusteuern. Vor allem Lauch, Zwiebeln, Knoblauch als auch Bohnenkraut vertreiben manchen Gartenschädling in der gemischten Kultur.
- Die Gewächse schützen sich gegenseitig vor Wind und Wetter. Der überwiegende Teil der Kräuter- beziehungsweise Gemüsesorten harmonisieren miteinander.
- Biologische Gärtner schwören auf die optimierten Ernte- und Geschmacksresultate, probieren Sie es aus.
- Insgesamt weniger Düngereinsatz, da die Bodennährstoffe durch die Mischkultur nicht mehr monoartig entzogen werden.
- Das Beet können wir ganzjährig bepflanzen, schnelle wie langsam wachsende Gemüse oder Kräuterarten sind ideal zu kombinieren. Ein dauerhaft gutes Ernteergebnis erfordert allerdings ein perfektes planen der gesamten Mischkultur.