Bevor Sie überhaupt über die Bohrung nachdenken, sollte ein Gespräch mit dem städtischen Umweltamt erfolgen, dieses kann Ihnen erläutern ob bodenspezifische oder andere Probleme im Wege stehen. Vielleicht erfahren Sie dort, dass nicht ausreichend Grundwasser vorhanden ist. Dann kann man sich die Kosten für das Bohren des Brunnens getrost sparen. Wer das Wasser gar trinken will, brauch eh die Genehmigung der Gesundheitsbehörde.
Grundsätzliche ist der Gedanke sich selber mit Wasser aus der Tiefe zu versorgen ja löblich. Zudem sind schöne Gartenbrunnen sehr schmückend. Nichts desto trotz müssen vorab sämtliche Brunnenbohr Kosten genau durchgerechnet werden. Dazu gehört die Überlegung ob sich der Aufwand für die aufwendige Bohrung gegenüber dem Wasserkonsum überhaupt lohnt.
Ist man soweit mit der Kosten Frage im Reinen und die behördliche Absegnung auf dem Tisch, können Sie nun endlich den Brunnen schlagen lassen. Vor der Auftragsvergabe sollten verschiedene Angebote unterschiedlicher Fachunternehmen verglichen werden, sprich Preise, Leistung, Service und Erfahrung der Firma. Professionelle Unternehmer bohren den Brunnen genau in der richtigen Bodentiefe. Hierbei kalkulieren sie in der Regel auch Trockenperioden, die den Grundwasserspiegel absinken lassen. Muss der Gartenbrunnen sehr tief gebohrt werden, steigen normalerweise die Kosten an. Erkundigen Sie sich vorab ebenfalls nach den Kosten für leistungsfähige Gartenpumpen, welche optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Oft empfiehlt es sich eh Pumpe und Brunnen von der selben Firma schlagen zu lassen.
Jeder muss sich bewusst sein, dass die Bohrung viele Stunden dauern kann. Das Bohren verursacht in jedem Fall Krach und Verschmutzungen.