Das Grundgerüst jeder Blumenampel ist erst einmal das Pflanzgefäß. Hier kann ein Tontopf genügen oder eine runde Plastikvase. Ebenso attraktiv sind Körbe aus Weide. Natürlich können auch Materialien recycled werden. Alle Plastikflaschen dienen halbiert als Ökovase. Dies gilt auch für Einmachgläser oder Kunststoff Lampenschirme. Diese Materialien sind alle für wenige Euro im Supermarkt oder Bastelgeschäft erhältlich. Wichtig ist nur, dass sie auch wasserdicht sind. Immerhin sollen die Pflanzen und Blumen in der Ampel auch gegossen werden.
Und nun beginnt auch schon die eigentliche Arbeit. In das ausgesuchte Gefäß mit einem dünnen Bohrer drei Löcher in den oberen Rand bohren. Diese sollten im gleichen Abstand zueinander liegen, damit die Blumenampel nicht kippen kann. Durch die entstandenen Löcher können Draht, Dekoketten, Schnüre oder Bänder gezogen werden. Dies wird am Ende die Aufhängung der Blumenampel. Bei Gefäßen aus Glas oder Materialien, die sich nicht leicht anbohren lassen, ohne dass sie kaputt gehen, kann die Aufhängung auch um den Topf herum laufen. Dabei sollten mindestens drei Schnüre am Blumentopf herunter laufen und sich unten vereinen. Zur weiteren Stabilität dienen Verbindungen zwischen den Längsschnüren.
Ist alles fertig, kann die Blumenampel auch schon bepflanzt werden. Hier sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Nach Lust und Laune können Grünpflanzen, Blumen oder sogar Kunststoffpflanzen hinein gesetzt werden.