Bruchstein Trockenmauern errichtet man trocken, bedeutet ganz ohne Mörtel. Damit die Mauer dennoch hält, sollten einige Dinge beachtet werden. Trockenmauern werden direkt am Hang errichtet. Dabei kommen verschiedene Größen von Bruchsteinen zum Einsatz. Die wichtigsten dabei sind die sogenannten Binder. Diese sind besonders lang und ragen bis zu 10cm hinter der Mauer ins Erdreich hinein. Damit wird der trocken gebauten Mauer viel Stabilität verliehen.
Begonnen wird wie bei allen Mauern unten. Dabei wird schichtweise gearbeitet. Nach jeder neuen Schicht, wird diese mit Erde aufgefüllt und befestigt. Es ist nötig alle Fugen so zu befüllen. Mit jeder Schicht neigt sich die Bruchsteinmauer weiter in den Hang hinein. So sollte eine Neigung von ca 10 bis 15 cm entstehen. Diese gewährleistet, zusammen mit den Bindern, dass die Gartenmauer nicht nach vorne weg kippen kann. Wird dies nicht berücksichtigt, passiert es bei Regen, dass der Boden durchweicht wird und die Mauer einsturzgefährdet ist.
Zuoberst kommen die Abschlusssteine. Dies sind ebenso große Bruchsteine, die weiter ins Erdreich ragen. Sie bilden die oberste Schicht der Trockenmauer und müssen nicht zusätzlich mit Erde abgedeckt werden. Dies kann allerdings erfolgen, wenn auf der Oberseite noch eine Bepflanzung erfolgen soll.
Trockenmauern eignen sich für jede Art von Garten. Sie sind einfach und ohne große Kosten und mit wenig Zeitaufwand realisierbar. Durch das Weglassen von Mörtel können sie auch starke Temperaturschwankungen überstehen, ohne dass sich Risse zeigen. Damit sind sie viel langlebiger als herkömmlich gebaute Mauern.