Natursteinmauer verfugen und bepflanzen

Besonders gut lassen sich Natursteinmauern bepflanzen. Dies geht allerdings nur, wenn sich in den Fugen genügend Raum für kleinere Pflanzen befindet oder wenigstens oberhalb des Mauerwerks vorhanden ist.

  • Wer seine Natursteinmauer begrünen möchte, sollte beim Verfugen bereits darauf achten, Lücken zwischen den Steinen zu lassen, in denen sich Samen sammeln können. Befüllt man diese zusätzlich mit Erde, ist der perfekte Mutterboden für die Mauer Bepflanzung gelegt. Diese lässt sich auch künstlich herbei führen. Dabei gezielt Pflanzen in die großzügigen Fugen setzen.

  • Natürlich ist es nicht ganz einfach große Fugen zum Bepflanzen zu lassen und gleichzeitig eine robuste Natursteinmauer zu errichten. Dieser Plan lässt sich dennoch einfach verwirklichen, indem die richtigen Natursteine verwendet werden. Unterschiedlich große und verschieden geformte Natursteine eigenen sich hier besonders gut. In groben Mauern angeordnet und nur in den Fugen mit Mörtel verbunden, bieten sie darüber hinaus genügend Platz für eventuelle Begrünungen.

  • Anstatt  Mörtel zu verfugen, ist es möglich Natursteinmauern mit Erde zu verbinden. Diese Bauweise eignet sich allerdings nur für Hangmauern. Diese besitzen durch ihre dem Hang zugewandte Neigung bereits hohe Stabilität und müssen nicht unbedingt mit Mörtel befestigt sein. In Terrassenbauweise errichtete Mauern bietet sich sogar noch zusätzlicher Platz für Bepflanzungen. Je größer der Abstand zwischen den Reihen von Mauersteinen, desto größere Pflanzen und Blumen lassen sich darin kultivieren.

  • Den meisten Platz für Bepflanzungen bieten Natursteinmauern aber noch immer auf den oberen Flächen. Hier bilden sich ausladende Gärten, die sich nach Herzenslust gestalten lassen. Besonders gut eignen sich an diesen Stellen bodendeckende Pflanzen. Sie bilden einen üppigen Blüten- und Blätterteppich, der bald auch über die obersten Steine der Mauer reicht und somit die natürliche Wirkung dieser verstärkt.