Neben der hohen Druckfestigkeit, ist es auch die Frostsicherheit und Säureunempfindlichkeit, welche Porphyr für viele Orte unverzichtbar macht. Darüber hinaus weist es hohen Reibungswiderstand aus und ist auch bei Feuchtigkeit nicht rutschig. Zum Einsatz kommen Porphyr Pflastersteine häufig bei Gehwegen. Hier verlegt man sie als Randsteine oder in Mosaiken.
Steine aus Porphyr sind widerstandsfähiger als viele andere Materialien. Sie überstehen auch große Temperaturschwankungen ohne Probleme. Es bilden sich keine Risse und Absplitterungen des Materials bei Kalt-Warm-Wechseln. Dadurch erhält Porphyr eine wesentlich höhere Lebensdauer als vergleichbare Pflastersteine.
Das Verlegen von Porphyr Steinen erfolgt dabei ebenso wie mit anderen Pflastersteinen. Nachdem ein Bett ausgehoben wurde ist dieses erst mit einer dünnen Schicht Kies und dann Sand zu füllen. Dann verlegt man nacheinander die Porphyr Steine. Dann mit einem Gummihammer fest klopfen. Als letztes kommt Mörtel in die Fugen. Überschüssiges Material mit Wasser entfernen. Naturmörtel ist hier eine elegante Lösung, muss aber nicht verwendet werden.
Wie bei den meisten Natursteinen, haben viele Pflastersteine aus Porphyr individuelle Formen, die an das ausgehobene Wegbett anzupassen sind. Es ist ratsam, die Steine erst trocken zu verlegen bevor man sie befestigt. Im Zweifelsfalls sind Anpassungen noch möglich. Um Probleme allerdings von vornherein zu vermeiden, immer erst große Natursteine legen und die Lücken dann mit kleineren füllen.
Kleine Steine sind gut zu verarbeiten, schwieriger wird es große Porphyrplatten zu verlegen. Allein das Gewicht großer Platten kann enorm sein. Für die Mühe wird der fleißige Bauherr aber mit toller Optik belohnt. Denn große Pflasterstein Platten wirken rund um Haus und Garten besonders edel.