Die japanische Wunderblume

Zu den famosen Blume fürs Beet zählt die japanische Wunderblume (Mirabilis jalapa). Durch Mischungen verschiedener Samen ist eine große Farbenvielfalt im Garten gewährleistet. Die Auswahl an Farben, welche Wunderblumen Pflanzen liefern, ist dabei sehr beeindruckend. Aus einer Knolle können bis zu 60 kleine Blüten entstehen, die sich an der Staude entwickeln. Die beeindruckende Blütenpracht ist bei der Japanwunderblume von Sommer bis tief in den Herbst zu bewundern.

Die Pflege der japanischen Wunderblumen ist prinzipiell einfach. Setzt man sie an einen halbschattigen bis vollschattigen Standort, sind sie bereits zufrieden. Gießen ist nur bedingt nötig, vor allem aber an heißen Tagen. Zu viel wässern ist allerdings schädlich, daher nur vorsichtig gießen.

Überwintern können Wunderblumen Stauden direkt im Bett mit etwas Frostschutz oder sie werden zeitig ausgegraben und im kühlen und dunklen Keller eingelagert. Nach dem letzten Frost ist es an der Zeit, die Knollen wieder in das Beet zu setzen.

So leicht wie die Pflege der Mirabilis jalapa ist auch ihre Vermehrung. Sie erfolgt einfach durch Samen. Diese Sammeln kühl lagern. Im Frühling werden sie dann das erste mal in die Erde gesetzt. Samen können bereits vorher herangezogen werden. In warmes Wasser eingetaucht und einen Tag eingelagert, beginnen sie schneller zu keimen. Die erste Anzucht kann ebenso im Gewächshaus erfolgen. Hier ist die Wunderblume unabhängig von den Außentemperaturen schneller bereit zu keimen und kann schon vor den ersten warmen Tagen eine geeignete Größe entwickeln, um sie auszupflanzen. Insgesamt ist es recht unproblematisch die japanische Wunderblume zu vermehren.