Ideen aus der Natur sammeln
Will man seinen eigenen Garten so naturverbunden wie möglich anlegen, bietet die Landschaft Anregungen in Überfluss. Wie wachsen die Pflanzen in Wassernähe, auf Wiesen oder an Waldrandzonen? Am besten den Fotoapparat mitnehmen und die schönsten Ecken erst mal festhalten. Mit etwas Geschick können wir darauf basierend ganze Landschaftszonen in unseren Naturgärten nachbauen. Hat jemand ein großes Grundstück zur Verfügung, kann er sich theoretisch mehrere naturnahe Gebiete anlegen. Neben schattigen Waldflächen bieten auch Sumpf- bzw. Feuchtzonen oder steinige Abschnitte reichlich Anregung für den Garten.
Naturgarten gestalten
Außer den Gewächsen sorgen aber genauso bauliche Maßnahmen für einen ökologisches Gartenbild. So passen etwa unsymmetrisch gebaute Trockenmauern aus Natursteinen perfekt ins ganze Konzept. Zur gesamten ökologischen Gestaltung können durchaus die Hausfassaden, Terrassendächer und Gartenhäuschen mit einbezogen werden. Mit Kletterpflanzen begrünte Elemente bilden dann eine gelungen Symbiose mit den natürlichen Gärten.
Wem das alles nicht reicht, der sollte über zusätzliche Wasseranlagen nachdenken. Ein Teich ist an sich schon herrlich, doch mit einem "wilden" Bachlauf und / oder Wasserfall wird der Naturgarten ein kleines Paradies. Der Aufwand für diese Anlangen ist geringer als viele denken. Lesen Sie dazu weitere Informationen in den Rubriken: Garten Bachlauf und Garten Wasserfall. Dabei kommt es natürlich auf die Größe und Ansprüche an.
Tiere fühlen sich in Naturgärten richtig wohl
Tierfreunde werden sich freuen, dass sich in dem naturnahen Umfeld besonders viele Vögel, Nagetiere, Igel, Amphibien und Insekten ansiedeln. Die natürliche Bepflanzung bietet ihnen zahlreiche Brutstätten und Verstecke. Haben sich die Tiere einmal an die menschliche Gesellschaft gewöhnt, fühlen diese sich sehr schnell in unserem Naturgarten heimisch, viele werden sogar regelrecht zutraulich.