Torf gegen Algen im Teich

Algen im Teichgewässer sind jedes Jahr ein großes Ärgernis. Im Frühling, wenn sie Sonne wieder einen höheren Stand erreicht hat, wird die Produktion der Algen angeregt und schon bald füllen sich die Teiche mit einem grünen Film. Um diese dann wieder los zu werden, schrecken viele Teichbesitzer  vor chemischen Mitteln nicht zurück. Und das nicht selten mit starken Nebenwirkungen. Wasserpflanzen gehen und und Tiere, welche sich heimlich im  Gartenteich ansiedelten, verenden. Doch es geht auch anders und umweltschonender.

Eines der vielen biologischen Mittel gegen Algen im Teich ist Torf. Dieser ist als Granulat oder Erde erhältlich. Torf mit seiner sehr sauren ph -wert sorgt dafür, das Gleichgewicht im Gartenteich wieder herzustellen. Wichtig hierbei ist allerdings, dass es sich wirklich um reinen natürlichen Torf handelt, ohne chemische Zusätze. Dieser sollte daher direkt aus dem Moor stammen.

Eingesetzt wird Torfgranualt dabei in Filteranlagen oder aber ein Säcken. Am besten geeignet ist hier Jute. Bevor es allerdings zum Einsatz von Torf im Teich kommt, sollte der ph-Wert bestimmt werden. Denn eine Überdosierung führt zu größeren Schäden als ein Algenbefall. Messstäbchen hierfür sind im Teichhandel erhältlich.

Nach Bestimmung kann das Torfgranulat dosiert werden. Dabei kann auch eine leichte Unterdosierung bereits das gewünschte Ergebnis liefern. Mit Torf lässt sich innerhalb weniger Wochen  eine komplette Reinigung des Teichs erzielen, die auch anhält. Im Gegensatz zu anderen Produkten, die nur wenig Abhilfe schaffen und bei denen sich bereits ein oder zwei Wochen nach Beendigung der Wasserbehandlung wieder Algen im Teich zeigen.