Gartenteich Schädlinge

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Der Begriff Gartenteich Schädlinge in Verbindung mit einem möglichst naturnah angelegten Teich, ist eine nicht einfach anzuwendende Bezeichnung. Im Grunde ist es nur eine Frage der Zahl bestimmter Tiere oder Insekten, ob und wann aus Nützlingen Gartenteich Schädlinge werden. So sind zum Beispiel einige Blattkäfer auf den Seerosen eines eher größeren Teichs eher als nützlich anzusehen, immerhin dienen sie auch anderen Tieren als Nahrung. Ist der See hingegen eher klein und verfügt auch nur über wenig Pflanzen, können die durchaus zahlreichen Nachkommen schon eines Käfers zu nicht unerheblichen Schädigungen führen. Das Gleiche gilt aber auch für Raupen, sie entwickeln sich nicht nur zu farbenfrohen Schmetterlingen sondern erfreuen als willkommener Leckerbissen auch Vögel oder Frösche. Allerdings sind Raupen auch enorm gefräßig, und wenn es zu viele werden, machen sie der Teich Vegetation doch deutlich zu schaffen.

Dennoch haben alle potenziellen Gartenteich Schädlinge ihre Bedeutung im gesamten Ökosystem und ein funktionierendes Biotop schafft es in der Regel auch selber, das Biologische Gleichgewicht wieder herzustellen, wenn eine Art kurzzeitig in seiner Population zu zahlreich wird. Bis sich ein solches funktionierendes System allerdings entwickelt, können durchaus einige Jahre vergehen, in dieser Zeit ist die Bedrohung durch Gartenteich Schädlinge nicht zu unterschätzen. Gleiches gilt auch für einen nur kleinen Gartenteich, bei dem eine solche natürliche Regelung des biologischen Gleichgewichtes meist nicht erfolgt. Wird die Popularität eines bestimmten Insektes zu groß, ist es dennoch strikt zu vermeiden, Gift zur Bekämpfung einzusetzen. Es ist vollkommen ausreichend die Insekten selbst oder beispielsweise befallene Blätter einzusammeln und zu entfernen. So bleibt dann die Art auch in einem gesunden Ausmaß für den Gartenteich erhalten.