Um ein funktionierendes Ökosystem zu schaffen, sollte auch von Beginn an ein kleiner Sumpfbereich eingeplant werden, um zum Beispiel auch Würmern oder anderen wirbellosen Insekten einen Lebensraum zu geben. Der Schaffung von natürlichem Lebensraum für verschiedene Lebewesen muss auch bereits bei der Ausgestaltung des Gartenteichs Rechnung getragen werden. Wichtig ist dabei, vor allem wenn Fische eingesetzt werden sollen, das die Tiefe des Teiches zumindest in Teilbereichen mindestens 80 bis 120 Zentimeter erreicht, damit der Teich auch bei einem sehr kalten und frostintensiven Winter nicht durchfriert und die Fische so überleben können. Der Teich sollte dabei verschiedene Höhenabstufungen bieten und auf dem Grund eine Zehn bis fünfzehn Zentimeter dicke Schicht aus Erde oder Sand aufweisen.
Nützlich sind daneben sowohl im Wasser als auch am Rand des Teiches verschieden groß platzierte Steine und die Pflanzung unterschiedlicher Unterwasserpflanzen, sodass die Gartenteich Tiere dort ihre Eier ablegen können. Bei der Auswahl der Fische für den Gartenteich, sollte auf Zierfische wie Kois und Goldfische verzichtet werden, da diese die natürliche Nahrungskette durchbrechen und alles fressen, was sich sonst im Teich tummelt. Frösche und somit auch Kaulquappen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht aus einem See oder anderen Teich geholt werden. Wenn ihnen der Teich zusagt, werden sie sich auch von alleine ansiedeln.