Gelbrandkäfer
Er sieht sehr harmlos und schön aus, doch der mehr als 3 cm große Gelbrandkäfer kann zum ernst zu nehmenden Gartenteichschädling werden. Einzeln ist der große schwimmende Käfer zwar eine Bereicherung im Teich, doch tatsächlich macht er sich über den Laich und die Larven von Molchen und Fröschen her und könnte im schlimmsten Fall ernsthaft die Population dieser gefährden. Denn selbst vor ausgewachsenen Fröschen und sogar Fischen machen die Gelbrandkäfer Schädlinge nicht halt.
Gelbrandkäfer bekämpfen?
Aufgrund des Rufs als Teichschädling bekämpften vor allem Fischzüchter den Gelbrandkäfer in den letzten Jahren vehement, inzwischen tritt er daher immer seltener in den heimischen Gewässern auf. Und bei genauer Betrachtungsweise hat der Käfer durchaus ein paar sehr nützliche Eigenschaften, so frisst er zum Beispiel auch Fischaas. Und tatsächlich vergreifen sich die gut doppelt so langen Larven der Gelbrandkäfer eher selten an gesunden Fischen. Dass sie gerne parasitierte oder kranke Teichfische angreifen, ist eine absolut nützliche Eigenschaft. Außerdem bekämpfen sich die Käferlarven noch gegenseitig, was ihre Vermehrung zusätzlich eingrenzt. Insgesamt betrachtet ist der Ruf des gefürchteten Schädlings überzogen.
Wer sich dennoch Sorgen macht, kann eingeflogene Exemplare mit einem Fangkescher aus dem Wasser holen. Die recht dunklen Gelbrandkäfer bewegen sich farblich zwischen grünlich und schwarz. Nicht zu verwechseln sind sie mit diversen kleineren Käfern im Wasser.
