Gelbrandkäfer bekämpfen?
Aufgrund des Rufs als Teichschädling bekämpften vor allem Fischzüchter den Gelbrandkäfer in den letzten Jahren vehement, inzwischen tritt er daher immer seltener in den heimischen Gewässern auf. Und bei genauer Betrachtungsweise hat der Käfer durchaus ein paar sehr nützliche Eigenschaften, so frisst er zum Beispiel auch Fischaas. Und tatsächlich vergreifen sich die gut doppelt so langen Larven der Gelbrandkäfer eher selten an gesunden Fischen. Dass sie gerne parasitierte oder kranke Teichfische angreifen, ist eine absolut nützliche Eigenschaft. Außerdem bekämpfen sich die Käferlarven noch gegenseitig, was ihre Vermehrung zusätzlich eingrenzt. Insgesamt betrachtet ist der Ruf des gefürchteten Schädlings überzogen.
Wer sich dennoch Sorgen macht, kann eingeflogene Exemplare mit einem Fangkescher aus dem Wasser holen. Die recht dunklen Gelbrandkäfer bewegen sich farblich zwischen grünlich und schwarz. Nicht zu verwechseln sind sie mit diversen kleineren Käfern im Wasser.