Grasfrosch

Im Gegensatz zu vielen grünen Froscharten ist der etwa 8 - 9 cm große Grasfrosch bräunlich gefärbt. Dies mag evolutionsbedingt daran liegen, dass Grasfrösche mehr außerhalb des Wassers als im Teich leben. So sind sie mit ihrem erdigen Braun perfekt getarnt zwischen dem Schlamm und Gräser Pflanzen der Uferzone. Lediglich in der Winterzeit und im Frühling zum Paaren und Laichen verlassen sie das schützende Gras und bleiben dauerhaft im Gartenteich.

Wie eigentlich alle Frösche und anderen Amphibien ist auch der Grasfrosch ein ziemlich nützlicher Zeitgenosse. Schließlich verspeist er Unmengen von Schnecken, Würmern und anderen Insektenschädlingen. Die Laute des Grasfroschs haben einen ganz besonderen Klang, es ist ein recht dunkles Quaken, was zwischen all den anderen Froschgesängen ganz gut raus zuhören ist.  

Grasfrösche gehören mittlerweile in Europa zu den bedrohten Arten, was einerseits an den immer knapper werdenden Lebensräumen und am zunehmenden Straßenverkehr liegt. Etliche Tiere verenden bei ihren Wanderungen auf den Straßen. Wer einen dicht umpflanzten Teich im Garten anlegt, kann unter Umständen einen kleinen Beitrag zur Artenerhaltung leisten. Bei guten Bedingungen lässt sich der Grasfrosch auf unserem Grundstück nieder.