Wer sich die Zucht dieser kostbaren Fische zur Aufgabe macht, muss sich dieser großen Aufgabe bewusst sein. Die Karpfen sind sehr empfindlich und reagieren auf alle äußeren Veränderungen sehr sensibel. Falsche Pflege führt daher sehr schnell zum Tod auch teurer Fische.
Wichtig für die Zucht von Kois ist der richtige Gartenteich. Er sollte ausreichend groß aber ebenfalls tief sein, damit die Fische ihren Winterschlaf darin halten können. Fremdfische dürfen sich nicht in dem Becken aufhalten. Sie verbreiten schnell Krankheiten, auf welche Kois besonders empfindlich reagieren.
Die regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität zählt ebenso zu den Aufgaben von Koi Züchtern. Sauerstoffgehalt, aber auch Nitrit- und ph-Werte gilt es zu kontrollieren.
Neben der Wasserqualität spielt außerdem die Temperatur eine äußerst wichtige Rolle. An ihr orientieren sich die Koi Karpfen im Teich. Das bedeutet, dass ihre Körpertemperatur mit sinkender Wassertemperatur ebenso fällt. So gelten Temperaturen von ca. 15 bis 19 Grad im Frühling und Herbst ideal, während im Sommer etwa 20 bis 25°C und Winter um die 5 °C herrschen sollten. Diese sind relativ konstant zu halten. Häufige Schwankungen schaden den Tieren.
Aufgrund ihrer Temperatur Empfindlichkeit birgt besonders das Überwintern der Koi Karpfen viele Probleme. Eine konstante niedrige Temperatur muss gewährleistet sein. Nur so ist durchgängiger Winterschlaf möglich. Zudem ist es oft nötig, die Eisdecke in Teichen zu durchbrechen, um schädliche Gase entweichen zu lassen, die sich bilden.
Spezielles Koi Futter aus dem Fachhandel sorgt für prächtige und große Fische, die über gute Gesundheit verfügen. Mit etwas Geduld und viel Pflege lassen sich auf diese Weise aus kleinen Koi Fischen beeindruckende Exemplare züchten, die auch einen hohen Wert erhalten.