Teichfrosch

Der grüne Teichfrosch bringt richtig Leben in den eigenen Gartenteich. Damit ist weniger ein lautstarkes Quaken gemeint, denn zur ernsthaften Lärmbelästigung kommt es in kleinen Teichen eher selten. Da muss man schon eine größere Teichfrosch Ansammlung haben, so wie in freier Natur.

Vielmehr ist es faszinierend, diese lebendigen Frösche ausgiebig zu beobachten. Angefangen von der lebhaften Paarung, ihrer zunehmenden Zutraulichkeit gegenüber uns Menschen, bis zum Heranwachsen der Jungtiere. Naturfreunde haben Freude daran zu sehen, wie sich aus dem Laich über die Kaulquappen letztendlich die Teichfrösche entwickeln. Etwas wehmütig wird man dabei allerdings auch Zeuge, dass nur sehr wenige Exemplare das Stadium eines ausgewachsenen Frosches jemals erreichen. Denn im und rund ums Wasser laueren zahlreiche Räuber auf den Teichfrosch Nachwuchs. Fische, Libellen, Käfer und andere Insekten dezimieren den Bestand der heranwachsenden Amphibien beträchtlich. Letztendlich hat die Natur recht, man stelle sich nur mal vor, plötzlich hunderte neue Frösche im Teich vorzufinden.

Nicht erlaubt: Teichfrösche fangen
Je nach landschaftlichem Umfeld des Gartengrundstücks findet der Frosch Ihren Teich von alleine. Mancher kommt auf die Idee, dem Glück etwas nachzuhelfen indem er ausgewachsene Frösche oder Kaulquappen fängt oder den Laich entnimmt. Das Einfangen der Tiere oder die Laichentnahme ist definitiv nicht erlaubt, dies stellt einen starken Eingriff in die Natur dar. Zudem neigt der Teichfrosch wie auch andere Amphibien dazu, an seinen Geburtsort zurück zu kehren. Wer sie dennoch einfängt, darf sich nicht wundern, wenn die Frösche nach kurzer Zeit den Teich im Garten wieder verlassen.