Wasserfrosch

Für die meisten Teichbesitzer stellt der Wasserfrosch eine echte Bereicherung dar. Der zutrauliche grüne Frosch ist in seinem Verhalten spannend zu beobachten, er sorgt für viel Abwechslung am hauseigenen Gewässer, erst recht wenn sich Männchen und Weibchen einfinden. Alleine sein berühmtes Aufblähen ist ein sehenswertes Naturspektakel. Um den Wasserfrosch in den eigenen Teich zu locken, sollte der Garten rund herum möglichst perfekte Bedingungen gewährleisten. Bei Gefahr suchen die Frösche schützende Pflanzen an Land, entsprechend dicht bewachsen müsste das Umfeld des Gartenteichs schon sein.

Wasserfrösche fressen Schädlinge
Vom nützlichen Aspekt betrachtet, sind die Tiere willkommene Gäste für uns. Denn sie fressen mit Vorliebe so ziemlich alle lästigen Plagegeister im Garten, von der Schnecke bis zur Mücke. Viele machen sich allerdings um die häusliche Ruhe beziehungswiese ihre Nachbarn Sorgen wegen ausartendem Froschquaken. Zu einer nennenswerten Lärmbelästigung kommt es aber in der Regel nur bei entsprechend vielen Wasserfröschen im Teich.

Wasserfrosch Feinde
Haben sich tatsächlich ein männlicher und weiblicher Frosch im Wasser eingefunden, muss man sich ohnehin kaum Sorgen um eine starke Vermehrung machen. Die Liste ihrer Feinde ist sehr groß, kaum eine der zahllosen Kaulquappen wird jemals ein Wasserfrosch. Etliche Insekten wie Libellen- oder Käferlarven und natürlich Teichfische fressen mindestens 99 % des Nachwuchses auf. Auch erwachsen sind die Amphibien noch lange nicht sicher, ganz im Gegenteil, Vögel und sogar Haustiere machen ihnen das Leben schwer.

Übrigens ist es strikt verboten, selber auf Froschjagd zu gehen, um die Tiere im eigenen Wasser anzusiedeln. Das gleiche gilt fürs Fangen von Kaulquappen. Mal abgesehen davon ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass unfreiwillig eingeschleuste Exemplare genauso schnell wieder in die Natur flüchten. Denn häufig sucht der Wasserfrosch den Weg zurück an seine ursprüngliche Heimat.