Teichpflanzen

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Teichpflanzen sind für das ökologische Gleichgewicht eines Teiches von großer Bedeutung. Der Gartenteich Besitzer hat allerdings nicht unbedingt die Wahl, ob er nun bepflanzen möchte oder nicht. Denn eines ist ganz sicher, auch wenn keinerlei Teichbepflanzung erfolgt, die einzelligen Algen siedeln in jedem Falle zuerst im Wasser an. Wird diese nicht beseitigt, folgt die Fadenalge auf dem Fuß.

Wer jedoch gerade den Uferbereich richtig mit Teichpflanzen verziert, darf sich vom Frühjahr bis zum Sommer an der Blütenpracht erfreuen. Unattraktiv und trist erscheint dagegen ein Ufer ohne Bepflanzung. Die wahren Schönheiten sind die Seerosen respektive Wasserpflanzen wie etwa die gelbe Teichmummel, Wasserkastanie, Tannenwedel, Krebsschere und etliche weitere Arten.

 

Der naturnahe Teich, dessen Pflanzen das Wasser reinigen ist äußerst pflegeleicht. Herrschen hier nämlich normale Bedingungen, so kann der Teichboden bis in Tiefen von zwei Metern durchaus vollständig bewachsen sein. Bei Fisch- und Schwimmteichen kann dies durchaus ein Problem werden. In einem Fischteich werden die Pflanzen von den Fischen vertilgt, im Schwimmteich sind die Unterwasserschönheiten hinderlich.

Wer im Handel Teichpflanzen kaufen möchte, sollte allerdings nicht ausschließlich nach deren Schönheit auswählen. Zu beachten ist auch, bis zu welcher Wassertiefe man sie einsetzen darf. Ein Risiko dabei ist, dass fast alle Teichpflanzen für Wassertiefen zwischen 5 bis 50 Zentimeter ausgezeichnet sind. Doch Vorsicht - fünfzig Zentimeter gilt nur bei nährstoffreichen Abwasserteichen. Die Pflanzen haben lediglich eine Chance aus der Tiefe die Oberfläche zu erreichen, wenn viel Dünger vorhanden ist. Wann ist die optimale Pflanzzeit?  In den Monaten Mai und Juni ist die günstigste Zeit zum Bepflanzen, da viele Arten nach der Blüte Ausläufer bilden. Einige Teichpflanzen haben sogar den Vorteil und wachsen auch im Winter noch.