Bohnen im Garten

Bei deftig deutschen Gerichten sind gerade Bohnen kaum wegzudenken. Gekocht in der Suppe, als Mischgemüse oder mit Speckmantel umhüllt, die Kreativität bei Bohnengerichten kennt keine Grenzen. Doch so lecker die Bohne auch schmeckt, wie alle Hülsenfrüchte ist sie leider schwer verdauliche Kost für uns Menschen. Jeder kennt die Sprüche mit den Böhnchen, die sich auf deren blähende Wirkung bezieht. In der Tat sind rohe Bohnen für Menschen und Tiere sogar giftig. Im ungekochten Zustand können sie signifikante Problemen im Magen-Darmtrakt bewirken mit Durchfall, Entzündungen und noch schlimmeren Folgen. Daher werden wir die beliebte Hülsenfrucht niemals roh essen, erst durch den Kochvorgang werden die giftigen Substanzen eliminiert. 

Große Vielfalt
Die Artenvielfalt der Bohne ist enorm, mal ist sie länglich dünn oder kurz und dick. Genauso gibt es grüne, gelbe oder blaue Sorten. Sie klettern an Stangen empor oder wachsen als Büsche. Auch als Zierde im Nutzgartenbeet bieten die Schmetterlingsblütler verschiedene Vorzüge. Manche Art weiß mit prächtigen, farbigen Blüten zu glänzen.

Bohnen im Garten pflanzen
Was müssen wir beim Standort plus Boden beachten? Ihr Ursprung liegt in den Tropen / Subtropenregionen, daher gedeiht die Bohnenpflanze prächtig im warmen Klima. Die erste Gartenplatzwahl bietet daher reichlich Sonnenwärme plus Windschutz. Beim Bodenanspruch gibt sich das Hülsengemüse etwas bescheidener. Perfekt ist aber ein luftiger, nährstoffreicher Humosgartenboden  mit lehmig sandiger Beschaffenheit. Allerdings gibt es bei den jeweiligen Bohnenarten gewisse Unterschiede zu beachten. Lesen Sie hierzu detailierte Informationen in den weiterführenden Kategorien Dicke Bohnen, Stangenbohnen und Buschbohnen.