Stangenbohnen
Die hochwachsenden Stangenbohnen haben einen klaren Vorteil: Selbstanbauer, die nur wenig Gartengrundfläche zur Verfügung haben, können trotzdem viele Früchte ernten. Denn schließlich sprießt die Stangenbohne gute drei Meter in die Höhe, da fällt schon einiges an Bohnenhülsen ab. Hingegen sind flach- beziehungsweise breitwachsende Gemüsesorten meistens ziemlich platzzerrend.
Für die Stangebohnen Pflanzen müssen dafür allerdings Stangen oder andere stützende Konstruktionen errichtet werden. Um zufriedenstellende Ernteerträge zu gewährleisten, sollte man zudem für einen fruchtbaren Untergrund sorgen. Die Stangenbohne können wir in verschiedenen Farben züchten, am meist Verbreitesten sind die gelblichen respektive grünen Sorten. Die Früchte wachsen sehr länglich und erreichen dabei im Schnitt etwa 25 Zentimeter.
Stangebohnen in der Küche
Für uns Menschen sind die langen Hülsenfrüchte ein wertvoller Nährstofflieferant, so wie wir es von knackfrischem Gartengemüse eben erwarten. Frisch gepflückt in den Topf, als Suppe oder als Hausmanns-Gericht "Bohnen mit Kartoffeln" untereinander sind sie eine deftige Köstlichkeit, aber nur gekocht, bitte auf keinen Fall roh essen! Der geschmackliche Unterschied von der frischen Gartenkost zu den Vertretern aus der Supermarkttheke wird einem besonders bei der ersten eigenen Ernte auffallen. Hier zeigt sich halt deutlich das schlechtere Aroma durch längere Lager- und Transportwege. Selbstverständlich eignen sich Stangenbohnen ebenfalls zum Einfrieren, wohlwissend dass der Geschmacksverlust durch den Kälteschock noch größer ausfällt.
