Kürbis pflanzen

Ob als Vorspeise, Hauptgericht oder Nachspeise, Kürbis lässt sich vielfältig nutzen. Es gibt nicht nur zahlreiche Suppen, welche diese Frucht als Hauptbestandteil haben, sondern auch Kuchen, Brote und Nudelgerichte. Dabei beweist der Kürbis mit  hohen Anteilen von Vitamin C, E und B, dass er eine wahre Vitaminbombe ist. Es gehört daher zu jedem gesunden Essen dazu.  Was liegt da näher, als selbst Kürbis anzubauen im heimischen Garten? Dies ist einfacher als gedacht und sicher eine steten Nachschub an der gesunden Frucht.

Ab Anfang Mai kann begonnen werden im Freiland auszusäen. Dabei sollte der Boden sandig und durchlässig sein, damit die Kürbisse auch prächtig gedeihen. Jede Kürbispflanze braucht viel Platz zum Wachsen. Das bedeutet, dass rankende Kürbisse mindestens 3 m² und nicht rankende 1 m² benötigen, um zu wachsen. Hier gilt auch, je mehr Abstand, desto mehr Früchte können gebildet werden. Je nach Größe des Gartens oder Feldes, in dem man die Kürbisse anbauen möchte,  kann dies individuell entschieden werden. Für die Aussaat werden 2 Körner je Saatloch hinein gegeben. So ist eine Reserve vorhanden, fast das erste nicht keimen sollte. Nach dem Pflanzen einmal bewässern und dann die Kürbisse in Ruhe keimen lassen.

Natürlich können die Pflanzen auch vorgezogen werden. Dafür werden sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank in kleinen Töpfen gepflanzt. Sobald sich dann kleine Kürbispflanzen entwickelt haben, in die Beete einpflanzen.

Gegossen wird regelmäßig während der Wachstumszeit, damit die Pflanzen ein gleichmäßiges Wachstum zeigen. Zudem ist er erforderlich in dieser Zeit Unkraut stetig zu entfernen. Es schwächt die Kürbispflanzen und entzieht dem Boden Nährstoffe. Hier zeigen sich große Pflanzabstände als vorteilhaft. Es ist leicht an das Unkraut zu gelangen, ohne die Kürbisse zu beschädigen.

Die Kürbis Ernte erfolgt im späten Sommer. Sobald einzelne Früchte reif sind, sollten sie das Feld verlassen. So sind sie noch sehr lange haltbar. Kommt es zu einer Überreife, können Kürbisse in den meisten Fällen nur noch auf dem Kompost landen.