Ausgesät wird bereits im Sommer in Saatkästen auf der Fensterbank. Dabei ist regelmäßig für Feuchtigkeit zu sorgen. Es ist ebenso wichtig, dass die Peperoni auf der Sonnenseite des Hauses wachsen können. Gegossen wird allerdings mit destilliertem oder kalkfreiem Wasser aus der Regentonne.
Nach einigen Wochen beginnen die Peperoni Pflanzen zu keimen. Umgepflanzt im Blumentopf oder Beet werden sie erst nach den Eisheiligen. Hier eignet sich sehr gut Tomatenerde als Nährstoffgrundlage. Auch nach dem Einpflanzen brauchen junge Peperoni viel Sonne. Bei der Wahl des Standorts ist das auf jeden Fall zu berücksichtigen. Sehr gut eignet sich auch ein Gewächshaus zur Aufzucht. Dort dürfen die kleinen Pflanzen bereits früher einziehen als ins Beet im Freien.
Jede Peperoni sollte eine Stütze bekommen, dafür nutzt der Gärtner ein Rankgitter oder einfachen Stock, an dem sich die Pflanze empor ranken kann. Während der nächsten Wochen sollte man die Peperoni gut gießen. Bei zu wenig Feuchtigkeit welken die Blätter schnell.
Um eine reiche Ernte zu bekommen, wird Unkraut am besten jederzeit entfernt. Ebenso wie welke und abgestorbene Blätter und Pflanzenteile, diese verhindern ansonsten eine ausreichende Nährstoffzufuhr.
Wann Peperoni zu ernten sind, entscheidet der Anbauer selbst. Sie können entweder als gelbe Frucht bereits im Frühsommer abgelöst oder aber bis zu roten Reife an der Pflanze gelassen werden. Je länger die Peperoni reifen dürfen, desto schärfer sind sie am Ende. Wer also zu lange wartet, kann sie für Eintöpfe und Suppen nicht mehr so gut nutzen. Mit der Zeit hat jedoch jeder Peperonibauer seine ganz eigene Erntezeit, an die er sich hält.