Wann ist das Gemüse erntereif?
Ein weitere wichtiger Aspekt ist selbstverständlich die richtige Reife, sprich der optimale Zeitpunkt. Stimmt dieser nicht, können die Gartenfrüchte im schlimmsten Falle ungenießbar sein, zumindest sind Geschmackseinbußen die Folge. Freilich gibt es eklatante Unterschiede zwischen den jeweiligen Sorten. Hier einige Gemüseernte Tipps wo erfahrungsgemäß am häufigsten Fehler gemacht werden:
Kohlraben dürfen keineswegs zu dick sein, dann reißen diese und werden holzig. Wir ernten Kohlrabi etwa tennisballgroß, dann sind sie schön zart und saftig. Tomaten in jedem Falle erst rot pflücken, grün sind sie gar giftig. Zu lang gereifte Erbsen entwickeln eine mehlige Konsistenz. Bei der Zwiebel ist gilbliches, knickendes Laub ein unverkennbares Zeichen zum Ernten. Auch Kartoffeln signalisieren uns durch welkendes Laub ihre optimale Reife. Gurken und Zucchini sollten in kleiner bis mittlerer Größe gepflückt werden. Zum einen schmecken sie klein besser, zum anderen wachsen sehr schnell neue Früchte nach, wenn wir ständig abernten. Spätgemüsesorten wie Grünkohl ernten wir am besten nicht vor dem ersten nächtlichen Frost, denn dadurch entfaltet sich ihr besonderes Aroma.
Die richtige Gemüseernte ist schnell zu lernen
Wer seinen Gemüseanbau im Garten sorgfältig hegt und pflegt wird später mit einer reichhaltigen Gabe belohnt. Wunderbar, all das frisch gepflückte Grün direkt aus dem Beet auf den Küchentisch zu bringen, es duftet und fühlt sich herrlich an. Was den optimalen Zeitpunkt anbelangt, gibt es keinen Grund zur Sorge, manche Anfängerfehler passieren und sind kein Beinbruch. Ungeübte werden schnell aus ihren Fehlern lernen. Wenn man sich anfänglich unsicher ist, helfen vereinzelte Probeentnahmen ob wir das Gemüse ernten können. Hausgartenbesitzer, die einmal Gefallen daran gefunden haben, werden ihre alljährliche Gemüseernte auf keinen Fall mehr missen wollen.