Gemüselagerung

Unmittelbar nach der Herbsternte stellt sich die Frage der Gemüselagerung, zumindest für alles was nicht sofort verzehrt wird. Leider kann noch lange nicht jede Sorte für längere Zeit gelagert werden, das wäre wohl zu schön um wahr zu sein. Gänzlich ungeeignet zur Lagerung sind mitunter Blatt- oder Kohlgemüse.

Unmittelbar nach der Herbsternte stellt sich die Frage der Gemüselagerung, zumindest für alles was nicht sofort verzehrt wird. Leider kann noch lange nicht jede Sorte für längere Zeit gelagert werden, das wäre wohl zu schön um wahr zu sein. Gänzlich ungeeignet zur Lagerung sind mitunter Blatt- oder Kohlgemüse.

Wir achten unbedingt darauf, nur unbeschädigte Kartoffeln, Möhren, Rüben und andere Gartenfrüchte zu lagern. Außerdem muss alles gänzlich schädlingsfrei sein, ansonsten kann es später unangenehme Überraschungen geben. Überschüssige Erde, die am Gemüse haftet, klopfen wir vorsichtig ab. Ein Säubern mit Wasser kommt nicht in Frage, sämtliche Sorten müssen vollständig trocken eingelagert werden. Gegebenenfalls können wir das Gemüse vor der Lagerung noch ein wenig in der Sonne trocknen ohne es jedoch damit zu übertreiben.

Optimal: Gemüselagerung im Keller

In den meisten Fällen ist der beste Lagerplatz immer noch der Hauskeller, das gilt übrigens auch für die Obstlagerung. Denn der Keller bietet ideale Licht-, Temperatur- plus Luftfeuchtigkeitsbedingungen. Das Maß der Dinge zur Aufbewahrung sind Kisten respektive Horden, hier lässt sich längere Zeit alles gut drin verstauen. Beim übereinanderstapeln gehen wir behutsam vor, damit keinerlei Blessuren an den Pflanzen entstehen.

Leider erfüllen immer mehr moderne Häuserbauten nicht mehr die traditionellen Kellerbedingungen für eine optimale Gemüselagerung, das gilt ganz besonders für die erforderliche Luftfeuchte. In zu trocknen Räumen dörrt das Gemüse nämlich recht schnell aus. Unter Umständen muss der Hausherr also auf andere Vorratsräume zurückgreifen, eine gute Alternative könnte zum Beispiel der Dachspeicher im Winter sein. Andere wählen eine andere Variante: Sie lagern Karotten, Rettich und andere Gartenzöglinge in leicht befeuchtetem Sand, um ein Austrocknen weitestgehend zu verhindern.

Einfrieren schont die Nährstoffe

Viele nicht lagerfähige Sorten kann der Frischkostfreund wenigstens noch Einfrieren. Zwar geht dabei vieles vom Frischearoma verloren, doch dafür bleiben die Vitamine zum Großteil erhalten. Zudem hält sich in der Tiefkühltruhe alles ewig lang.

In der kalten Jahreszeit Frischkost genießen

Wer die Grundregeln des Lagerns einhält, kann sich den ganzen Winter über knackig frische Gemüsekost erfreuen. Für den Nutzgartenbesitzer gibt es eigentlich nichts praktischeres als die eigene Gemüselagerung, kann er doch über Herbst und Winter hinweg von seiner selbstangebauten Kost profitieren.