Wie hoch die Sanierungskosten für Altbauten liegen lässt sich absolut nicht verallgemeinern. Manchmal reicht es bereites auf kleinen Wohnflächen mit ein paar tausend Euro Fußböden und Wände erneuern. Wesentlich teurer wird es wenn zusätzlich alte Sanitäranlagen, Außenfassade, Fenster und Türen saniert werden müssen. So kann die Komplettsanierung von großen Häusern mit 5 bis 6 stelligen Beträgen zu Buche schlagen.
Welche Maßnahmen bei Ihnen nötig und möglich sind erfahren Sie am besten vom Gutachter, den sie vor der Sanierung jedes Altbaus zu Rate ziehen sollten. Es gibt viele Baumaßnahmen, die nicht an jedem Gebäude ohne weiteres durch zu führen sind und sogar die Struktur zerstören könnten. Zudem sind besonders bei geschützten Gebäuden viele Arbeiten untersagt, vor allem jene, welche die Fassade verändern könnten. Informieren Sie sich daher vorzeitig, was bei Ihnen erlaubt ist.
Für alle, die günstig ihren Altbau erstanden haben, steht ohnehin vor dem Einzug eine Sanierung auf dem Plan. Besonders Gebäude, in denen lange niemand mehr gewohnt hatte, haben mit den Jahren sehr gelitten und müssen umfassend erneuert werden bevor sie wieder wohnlich sind. Dennoch lohnt sich der Kauf eines Altbau trotz der Arbeit, die noch hinein gesteckt werden muss in den meisten Fällen. Zusammen gerechnet sind die Kosten häufig geringer als beim Kauf von Neubau. Doch achten Sie vorher immer auf den Zustand des Gebäudes. Viele sind nur noch für den Abriss geeignet und die Sanierung würde mehr Geld kosten als es abreißen und wieder neu aufbauen zu lassen. Grundsätzlich ist es äußerst ratsam, Baugutachter vor dem Kauf von Altbau Gebäuden mit der Einschätzung der Sanierungskosten zu beauftragen. Oft hat der Gutachter zudem gute Argumente, die weiteren Spielraum bei den Preis Verhandlungen bringen.