Garage bauen

Zahlreiche Hausbesitzer müssen sich mit Stellplätzen bzw Carports auf  Ihrem Grundstück begnügen. Viele wollen daher gerne eine Garage bauen lassen um das Auto sicher und Regen geschützt zu parken. Firmen berechnen dafür in der Regel fünfstellige Summen, die Preise hängen natürlich stark von Größe, Materialien und Sonder Ausstattung ab. Die Kosten für den Bau der Garage können schnell auf 10.000 Euro und höher klettern sofern man Fremdfirmen damit beauftragt. Dabei ist das Bauen von Garagen auch ohne Hilfe möglich und kostengünstig umsetzbar. Selbstredend müssen für den Eigenbau handwerkliche Ambitionen vorhanden sein. Wählen können Sie dabei entweder aus Fertiggaragen, Doppel- und Einzelgaragen.

Die meisten Sorgen machen sich viele über die Baugenehmigung der Garage. Ob in Hamburg, Berlin, Köln oder München, ohne behördliche Genehmigung läuft meistens nichts hierzulande. Darf man überhaupt irgendwo in Deutschland eine Garage ohne Baugenehmigung bauen lassen? Normalerweise wohl nicht, es empfiehlt sich daher fachkundigen Rat einzuholen. Bauamt Behörde und ausführende Firmen stehen dabei ebenfalls helfend zur Hand.

Ebenfalls heikel kann die Sache mit der Grundstücksgrenze bzw Grenzbebauung der Garage sein. Wo exakt die Grenze liegt sollte vorher unbedingt geklärt sein, ansonsten drohen im schlimmsten Fall Rechtsstreitigkeiten mit den Nachbarn. Sehr häufig muss die Garage knapp an der Grundstücksgrenze des Nachbarn gebaut werden.

Wer sich dazu entschieden hat selbst zu bauen, muss erst das Material auswählen. Meist wird dabei Holz oder Beton gewählt. Beide Bauweisen sind recht simpel und auch alleine durchzuführen. Sie beginnen immer mit dem Fundament, das massiv genug sein sollte um das Auto zu tragen ohne Risse zu bekommen. Ein zusätzlicher Schutz gegen Feuchtigkeit ist dabei sehr zu empfehlen.  Erst dann kann mit dem Aufbau begonnen werden. Planen Sie ruhig etwas mehr Raum ein, um weitere Abstellmöglichkeiten zu erhalten, vielleicht für Fahrräder oder Rasenmäher. Viele bereuen es später, dass sie so knapp gebaut haben, dass gerade mal ihr Auto in die Garage hinein passt.

Je Nachdem wie man die Garage nutzen will, können Sie zusätzlich eine Wärmedämmung hinzu fügen. Dies ist in den meisten Fällen, wenn es sich wirklich nur um einen Abstellraum handelt, allerdings nicht nötig. Einzig wenn Sie ihre Garage bauen, um sich damit noch einen Raum zum Werken zu schaffen, könnte sich diese Investition als vorteilhaft erweisen, wenn Sie auch einmal im Herbst oder Winter darin arbeiten wollen. Die einfache Dämmung reicht dabei vollkommen aus.

Das Dach als Abschluss für die Garage kann als Flachdach oder mit Neigung gewählt werden. Dabei ist der Bauherr in seiner Wahl frei. Je nachdem, was besser zum Haus passt, können Sie diese auch mit Ziegeln decken. Hat man sich dafür entschieden eine Massivgarage zu bauen, kann das Dach später noch begrünt werden.