Euphorbia trigona - Dreikantige Wolfsmilch: Pflege und Schnitt

Diese Sukkulente hat Stacheln und kleinere ovalförmige Blätter. Wie praktisch alle Wolfsmilchgewächs-Arten ist auch die Euphorbia trigona recht giftig. Davon abgesehen, ist diese exotische Zimmerpflanze mit indischer Herkunft ein toller Hingucker in der Wohnung.


Steckbrief + besondere Merkmale

Lateinischer Name: Euphorbia trigona

Synonyme: Dreirippige Wolfsmilch

Pflanzen Familie: Wolfsmilchgewächs (Euphorbiaceae)

Winterhart: Frost bekommt der Pflanze nicht. Eine Überwinterung ist nur im Haus möglich.

Giftigkeit: Ja, die dreikantige Wolfsmilch ist giftig. Gerade wer Katzen hat, sollte auf die Giftpflanzen besser verzichten. Der giftige, milchige Saft ist nicht bloß bei Verzehr gefährlich, er kann ebenso die Haut von Menschen und Tieren reizen.

Ursprung: Als ursprüngliche Heimat gilt Indien

Blätter: ovales, kleines Laub

Blüten: kleine Blütenstände an den Triebenden

Blütezeit: Im Frühling von April bis Juni. Topfpflanzen blühen allerdings äußerst selten.

Wuchshöhe: Wächst bis zur Größe von 2 m und weit drüber

Tipps zur richtigen Pflege

Standort Ansprüche: Ein Platz mit Licht, teils Schatten. optimale Temperatur: gewöhnliche Raumtemperatur im Sommer

Überwintern: Im Winter mäßig warm halten bei ca. 15-16 Grad.

Giessen: mäßig bewässern, erst wenn das Substrat relativ trocken ist. Während des Winters noch deutlich weniger gießen. Zu viel Feuchtigkeit führt zur Fäulnis.

Boden: Fruchtbarte Erde mit Drainage

Düngen: Zwischen Frühling und Sommerende hin und wieder Dünger (Düngemittel für Kakteen) ins Wasser beimischen.

Vermehren: die dreikantige Wolfsmilch kann durch Ableger bzw. Stecklinge vermehrt werden. Die Vermehrung der Euphorbia trigona ist allerdings schwierig: Ableger behutsam abschneiden, Schnittwunde mit Flamme (Feuerzeug) erhitzen, dadurch rinnt der Pflanzensaft. Ein paar Tage antrocknen u. einpflanzen. In Kakteensubstrat-Sand-Gemisch pflanzen.

Schneiden: Man muss eine dreikantige Wolfsmilch nur schneiden wenn sie zu groß wird. Der Rückschnitt darf dann aber ruhig großzügig ausfallen. Die Schnittstellen anschließend offen lassen, hier wachsen neue Triebe nach. Der austretende Saft lässt sich durch ein feucht-heißes Tuch stoppen, dass man einfach über die Wunden legen kann.

Der Schnitt sollte unbedingt mit guten Schutzhandschuhen gemacht werden. Zum einen wegen dem hautreizenden, giftigen Saft, zum andern wegen der Dornen.

Krankheiten & Schädlinge: Befall mit Schmier- oder Schildlaus.

Umtopfen: In der Frühjahrszeit umpflanzen, wenn der Topf zu eng ist.