Die Kletterpflanze Dipladenia - Schön, aber giftig

Zwar sind die schönen, rankenden Dipladenia Blumen giftig, doch optisch gehören sie eigentlich auf jede Terrasse. Beliebt sind unter anderem die Arten Dipladenia sanderi, Mandevilla sanderi, Mandevilla amabilis sowie Mandevilla Ginger. Am häufigsten jedoch finden wird die Dipladenia Hybride Sundaville Red, welche durch ihre leuchtenden Blüten begeistert. Die meisten Arten zeichnen sich durch rote bis rosafarbene Kelchblüten aus. Zur großen Freude vieler Garten- und Balkonbesitzer blüht die Sundaville Red vom Frühling bis spät in den Herbst hinein.

  • Sie zählt zu den pflegeleichteren Kletterblumen und wird hierzulande meist im Kübel gehalten. Da die Dipladenia nicht winterhart ist, bedarf sie eines warmen Winterquartiers. Dieser ist nicht nur sonnig, sondern hat im Idealfall eine konstante Temperatur von ca. 9 bis 12 Grad Celsius.

  • Als Standort ist ein heller Platz ohne direkte Mittagssonne ratsam. Dieser sollte darüber hinaus nicht nur regen- sondern ebenfalls windgeschützt sein. Gegossen werden Sundaville Red Pflanzen nur sparsam. Zuviel Wasser zeigt sich sofort und beeinträchtigt das Wachstum.

  • Mit der richtigen Pflege wachsen Dipladenia Kletterpflanzen recht schnell und sollten spätestens nach zwei bis drei Jahren umgetopft werden. Es ist ebenso empfehlenswert, Kletterstangen in den Pflanzenkübel zu stecken, um der Blume mehr Halt zu geben.

  • Selbst bei der besten Pflege zeigen sich nach einigen Jahren gelbe Blätter an Dipladenien Pflanzen. Diese sind jedoch ganz natürlich. Man kann sie einfach abrupfen und die Pflanze wächst ungehindert weiter. Möchte man allerdings auf Nummer sicher gehen und sich die schönen Blüten erhalten, lassen sich Dipladenien vermehren. Dazu im Sommer Stecklinge nehmen. Diese nehmen ihre neuen Pflanzgewächse sehr schnell an und wachsen gut. Kümmerlich wachsende Mutterpflanzen lassen sich auf diese Weise sehr leicht durch neue ersetzen.

  • Einen Nachteil hat diese schöne Blume jedoch: Die Dipladenia ist giftig. Kleine Kinder und Tiere sind von den Blättern und Blüten der Pflanze fern zu halten. Magenbeschwerden sind hier die häufigsten Probleme, die beim Verzehr auftreten.