Klatschmohn, die schöne Wildblume

Während wir Klatschmohn (Papaver) noch von Getreidefeldern kennen, gibt es auch viele Gärtner, die sich diese beeindruckende Wildblume in die Beete holen möchten. Leider ist ihre natürliche Verbreitung immer mehr eingeschränkt worden in den letzten Jahren. Eingesetzte Spritzmittel machen es Mohnblumen Pflanzen unmöglich auf Getreidefeldern zu blühen. So weichen sie auf freie Felder, Wegränder und Wiesen aus. Doch auch diese Lebensräume werden immer kleiner. Um sich noch in Zukunft an den schönen Mohnblüten erfreuen zu können, die bereits von weitem durch ihre kräftigen roten Blüten auffallen, kann man Mohn im Garten anpflanzen.

Nach dem letzten Frost, spätestens aber im April ist es möglich Papaver Pflanzen auszusäen. Die Mohn Samen hierfür einfach über das Beet streuen. Dann sorgfältig bewässern. Der Standort für die Aussaat spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Klatschmohn Pflanzen beim Standort sehr anspruchslos. Sie bevorzugen nährstoffreiche, durchlässige Böden.

Was ist bei der Pflege von Mohnblumen zu beachten?
Zusätzliches Bewässern oder gar Düngen ist nicht unbedingt von Nöten. Der Klatschmohn ist eine Wildblume, die auch ohne das Eingreifen des Hobbygärtners sehr gut wächst. Sie sät sich sogar von alleine aus und sorgt somit für ihre Vermehrung.

Von den vielen Mohnblumen Arten, welche es gibt, sind die meisten einjährig. Durch die Selbstaussaat sorgen sie jedoch für das Weiterbestehen im Blumenbeet. Einige Arten, wie der Türkenmohn jedoch kann man auch mehrjährig halten. Dafür muss man die Mohn Pflanzen im Herbst auf Bodenhöhe abschneiden. Das Schnittgut dient dabei als guter Winterschutz, der noch durch andere Materialien bereichert werden kann.

Für erneute Aussaat können Gärtner die Samen des Klatschmohns im Sommer aufsammeln. Lagert man sie kühl und trocken ein, ist es möglich sie im folgenden Frühling wieder für die Bestückung der Beete zu nutzen.