Da bleibt meist nichts anderes übrig als Erdwespen zu bekämpfen. Damit diese nicht wieder kommen, reicht es meist nicht aus einige Fallen aufzustellen. Diese fangen nur wenige Tiere ein, der Ursprung der Plage bleibt ungerührt. Daher sollte man erst das Nest aufspüren. Dies ist schnell gefunden, befindet es sich doch immer in der Nähe der Eingangslöcher.
Zur Bekämpfung der Erdwespen können altbewährte Hausmittel helfen. Auf Pestizide ist möglichst zu verzichten, diese sollten immer das letzte Mittel sein. Folgende Methoden gelten als wirksam aber auch gefährlich!
Nachts, wenn alle Erdwespen sich in ihrem Nest befinden, die Löcher mit heißem Wasser befüllen. Diese kann auch gezuckert sein. Auf diese Weise verkleben die Flügel der Tiere und sie können nicht mehr hinaus fliegen. An dieser Stelle hat sich auch Essig als wirkungsvoll erwiesen. Dieser Vorgang ist mehrere Male zu wiederholen, um auch wirklich alle Tiere zu erwischen. Die Gänge der Erdwespen gehen tief ins Erdreich und dort befindet sich die Königin. Als effektiv gilt auch das Umgraben des Bodens. Dadurch werden die Erdnester vollkommen zerstört und die Tiere damit vertrieben.
Bei allen Bekämpfungsmaßnahmen, die mit Erdwespen zu tun haben, vom Begießen der Zugangslöcher über Gift sprühen bis hin zum Umgraben des Bodens, muss immer Schutzkleidung angezogen werden. Wespen reagieren in logischer Konsequenz äußerst aggressiv, wenn es um die Verteidigung ihrer Nester geht. Alle Personen ohne Schutz müssen sich im Haus aufhalten, dies gilt ebenfalls für Haustiere, da sie sonst Opfer der Wespenangriffe werden können. Alleine der Sicherheit wegen ist grundsätzlich davon abzuraten Wespen in der Erde selber zu bekämpfen, sondern fachmännische Hilfe zu holen. Das gleiche gilt natürlich für hängende Wespennester.