Doch was kann man zur Bekämpfung der Kohlfliege tun? Auf chemische Mittel wie Pestizide wollen die meisten lieber verzichten. Viele Hausmittel gegen Kohlfliegen gibt es leider nicht. Manche Gärtner streuen Asche in die Pflanzlöcher, damit die Pflanze vor den gefräßigen Larven Schutz hat. Einige berichten gar von großen Erfolgen. Eine weitere Methode, Kohlfliegen biologisch zu bekämpfen, ist die Mischkultur von Kohlpflanzen und Tomaten. Der Geruch dieser schreckt viele Insekten ab und verhindert auf diese Weise dass die Schädlinge näher an die Beete kommen.
Prinzipiell ist Vorbeugung noch immer das beste Mittel gegen Kohlfliegen. Damit die Schädlinge ihre Eier gar nicht erst in die Erde setzen, können Gärtner Kulturschutznetze einsetzen. Diese werden einfach über den Beeten befestigt und verhindern so gezielt dass die Fliegen in die Nähe der Kohlpflanzen gelangen. Denn sind die Larven erst einmal geschlüpft kann für die Pflanze kaum noch etwas getan werden. Da sich diese unter der Erde befindet, erreichten viele Pestizide sie nur schwer. Sollte daher der Befall bemerkt werden, den betroffenen Kohl einfach entfernen und auf keinen Fall auf dem Kompost entsorgen. Dort würden sich die Larven auf viel besseren Nährboden weiter entwickeln und neue Kohlfliegen würden heranwachsen.