Wer einen Rasen anlegen möchte, der sollte sich besonders große Mühe geben. Denn nur, wenn schon bei der Anlage genügend Sorgfalt waltet, kann hinterher auch ein befriedigendes Ergebnis erreicht werden. Schließlich nützt der beste Grassamen und die fleißigste Bewässerung nichts, wenn der Boden dem Gras nicht genügend Nahrung und Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Das gilt übrigens auch für Gemüsebeete und andere Anpflanzungen.
Vor der Anlage des Rasens sollte eine genügend große Schicht - mindestens fünf Zentimeter - fruchtbare Erde auf die Fläche aufgebracht werden. Günstig ist hier Mutterboden, der für wenig Geld von Landwirten oder auch von Baustoffhändlern angeliefert wird. Für die Rasen Ansaat sollte der Mutterboden im Verhältnis 1 zu 3 mit Sand gemischt werden. Dadurch entsteht ein Bodenklima, das die Rasenpflanzen besonders gerne haben. Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass der Boden nicht zu steil abfällt. Hier bietet es sich an, mittels großer Sandsteine eine Terrassierung vorzunehmen. Ebene Flächen erleichtern später auch die Rasenpflege. Sie verhindern zudem, dass bei starken Regenfällen das Erdreich weggeschwemmt wird. Nach der Einsaat des Grassamens muss der Boden mit einer Walze verdichtet und geglättet werden. Für einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen sollte der Rasen dann nicht betreten werden. Bei ausreichender Bewässerung können sich die Rasenpflanzen dann sehr gut entfalten.