Die Technik der Spindelmäher ist recht einfach und hat sich im Laufe seiner Entwicklung kaum verändert. Eine im Gerät rotierten Spindel, welche mit Messer besetzt ist, greift die Grashalme, führt sie zum Gegenmesser, wodurch sie geschnitten werden. Dies erfordert allerdings vollkommen ebene Flächen, wie sie nur in wenigen Gärten zu finden sind. Bei kleinen Hügeln ist der Rasenschnitt nicht mehr gleichmäßig und muss nachgebessert werden.
Es gibt handbetriebene Spindelmäher oder elektrische mit Benzin Motor bzw. Akku. Meist werden diese motorisierten Mäher für größere Flächen genutzt. Am häufigsten auf Sportplätzen, wo ein gleichmäßiger, kurzer Rasen erforderlich ist.
Gebrauchtgeräte sind schon für unter 200 Euro erhältlich, neue kosten etwa 300 - 500 Euro. Wer zuerst mal testen möchte, ob ein Spindelmäher das richtige ist, kann das Gerät auch beim Maschinenverleih mieten. So kann man es vor dem Kauf für einen Tag oder das ganze Wochenende ausgiebig auf seine Eignung testen.
Ganz vertreiben wird der Spindelmäher den herkömmlichen wohl niemals aus den Gärten, denn auch das Schärfen beziehungsweise Schleifen sind nicht einfach. Alle einzelnen Klingen sind nämlich zu schärfen, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Sicherer ist es da, seinen Spindelmäher von Servicefirmen schärfen zu lassen. So besteht keine Verletzungsgefahr und man kann sich sicher sein, dass alles wieder richtig zusammen gebaut wird.