Sichtschutz im Garten

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Der eigene Garten ist nur halb so schön, wenn es sich um eine öffentliche Präsentierfläche handelt. Wer möchte nicht einmal in Ruhe auf dem Liegestuhl dösen, ohne dass die Nachbarn oder vorbeikommende Spaziergänger zuschauen? Oder im Garten essen bzw. feiern, ohne dass gleich die ganze Nachbarschaft mitfeiert? Hier bietet sich ein Sichtschutz an. Geschickt platziert erfüllen blickabweisende Maßnahmen wie Zäune, Paravents oder Sonnensegel dabei auch noch gleich zwei Nebeneffekte. Sie können häufig auch zur Beschattung und als Windschutz genutzt werden.

Blickdichte Zaunanlagen
Welche Art von Garten Sichtschutz gewählt wird, hängt ganz von den persönlichen Vorstellungen ab. Wer von jetzt auf gleich einen komplett funktionsfähigen Sichtschutz im Garten haben möchte, der kommt kaum um hölzerne Fertigelemente herum. Diese können bei einer Standardhöhe von 1,80 Metern leicht auch zu einem hohen Begrenzungszaun verknüpft werden. Je nach Grundstücksgröße kann das aber leicht eine teure Angelegenheit werden. Darüber hinaus sind solch hohe Zäune auch äußerst windanfällig und stellen fachmännische Anforderungen an die Verankerung. Andere schwören dagegen auf eine feste Steinmauer. Diese ist zweifelsohne stabil und schütz effizient vor Einblicken in den Hausgarten. Leider wird aber ebenfalls die eigene Sicht eingeschränkt, manch einer mauert sich im wahrsten Sinne des Wortes selber ein. Grundsätzlich gilt: Wer Mauern oder Sichtschutzzäune bauen möchte, sollte vorher mit dem Amt baurechtliche Fragen klären und den Nachbar in seine Planungen mit einbeziehen. 

Hochwachsende Hecken
Schöner und nicht minder kostspieliger ist da das Anpflanzen einer Hecke mit mannshohen Sträuchern. Allgemein muss jeder Zentimeter Wuchs in der Höhe beim Kauf mit bezahlt werden. Mannshohe Gehölze kosten so leicht dreistellige Eurobeträge. Zudem gibt es keine Garantie für das Anwachsen dieser großen Sträucher. Wer geduldig ist und Geld sparen möchte, pflanzt eine ganz neue Sichtschutz Hecke an. Auch beim Anpflanzen einer Hecke sind nachbarschaftsrechtliche Formalitäten vorab zu klären.

Wer drei bis fünf Jahre Geduld mitbringt, kann sich leicht auch einen grünen Garten Sichtschutz aus unterschiedlichen Tujasträuchern oder Kirschlorbeerpflanzen wachsen lassen. Dann dauert es etwas länger bis das gesamte Hausgelände vor neugierigen Blicken geschützt ist. Um auch kurzfristig geschützte Zonen zu schaffen, können Sie dann an empfindlichen Stellen einzelne Holzelemente oder bereits fertig bepflanzte Rankgitter nutzen.

Garten Sichtschutz mit Beschattung
Eine weitere Maßnahme sind sämtliche schnell zu montierende Lösungen wie Paravents, Markisen, Sonnenschirme oder Segel. Neben dem flexiblen Gebrauch sorgen sie gleichzeitig für Sonnenschutz und sehen dabei noch ansprechend aus. Als Beschattung eignen diese sehr gut, ihre sichtschützende Wirkung ist allerdings beschränkt. Um große Flächen blickdicht abzuschotten eignen sich derlei Maßnahmen daher weniger.

Qual der Wahl
Ganz gleich für welche Variante Sie sich entscheiden, es gibt stets Vor- und Nachteile. Ein guter Tipp ist, unterschiedliche Mittel zu vereinen. So kann der Terrassenfreund einen schnell aufgebauter Holzparavent zur Grünhecke kombinieren bis die Pflanzen hoch genug im Garten gewachsen sind. Gut ist zudem vorab zu gucken, welche Sichtschutz Maßnahmen ihre Freunde oder Bekannten installiert haben. Außerdem gibt es reichlich Anregungen beim Spaziergang durch die Straßen.