Die Wahl der richtigen Hecke für den Garten ist nicht immer einfach. Immerhin soll sie doch möglichst schnell die richtige Größe erlangt haben, damit auf den Palisadenzaun oder die Sichtschutzwand verzichtet werden kann. Beliebt sind besonders die Rotbuche oder immergrüne Hecken wie Liguster oder Kirschlorbeer. Diese wachsen schnell, bis zu einem Meter im Jahr und lassen sich einfach pflegen. Immer wieder anzutreffen sich auch Buxbäume, die eignen sich allerdings weniger zum Einsatz als komplette Hecke entlang der Grundstücksgrenze, sondern eher als Zierhecke. Ihr verhältnismäßig hoher Anschaffungspreis ist einer der Gründe dafür.
Das größte Problem bei allen Hecken, von denen gewollt ist, dass sie schnell wachsen, ist in der Tat das rasante Wachstum. Öfter geschieht es, dass anstatt in die Höhe, diese Pflanzen in die Breite wachsen. So erhält man zwar eine schöne breite und üppige Hecke, doch als richtiger Sichtschutz dient sie weniger, viel mehr entsteht so unfreiwillig ein Ersatz für den Gartenzaun. Um solches Wachstum zu verhindern, ist es wichtig vor allem die schnell wachsenden Hecken die immergrün sind von Beginn an zu schneiden. Schon als kleine Pflanze von 30 cm sollte sie in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Dafür werden einfach an den Seiten einige Äste gekürzt, während oben mehr stehen bleibt. Aber auch hier gibt es eine Grenze. Wer nicht ab und an etwas zurück schneidet, erhält eine formlose Hecke, die oben ausfächert.
Fazit: Als Sichtschutz für Haus und Garten haben schnell wachsende Hecken viele Vorteile gegenüber starren Lösungen. Optisch reizvoll und natürlich, wächst die Hecke rasch heran. Bei regelmäßigem Schnitt wird sie sehr dicht und gehört somit zu den besten Blickschutzmaßnahmen im Garten.