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    Haselnussbaum - Pflege, Standort und Schädlinge

    Oft wird statt einem Haselnussbaum eine mehrstämmiger Strauch im Garten gepflanzt. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Obstarten haben Haselnussbäume aber ohnehin einen relativ geringen Platzbedarf. Nichts desto trotz können diese eine Breite wie Höhe von 6 m und mehr erreichen. Für die Haselnuss Zucht reicht aber in aller Regel ein Hausgarten mit geringer Fläche aus.

    Ihr Nährwertgehalt kann sich wirklich sehen lassen, Haselnüsse enthalten vor allem wertvolles Eiweiß und Fett, allerdings ebenso viele Kalorien. Der Anbau lohnt sich nicht nur wegen der knackig gesunden Frucht, der Baum ist eine ebenfalls eine prachtvolle Zierde auf dem häuslichen Gelände. Wie ein Gemälde Kunstwerk zeigen sich seine frühen Märzblüten zwischen all den anderen Ziergehölzen. Von Sommer bis Herbst wandeln sich die zunächst grünlichen Nüsse langsam in braun, optisch sorgt der Haselnussbaum für lebhafte Abwechslung.

    Ansprüche des Haselnussbaums: Optimaler Standort und Pflege
    Erfreulicherweise zeigt sich der Baum weitestgehend anspruchslos und pflegeleicht. Insbesondere ist er auffällig frostresistent, Temperaturen von minus 30 Grad übersteht er für gewöhnlich ohne nennenswerte Blessuren. Frostschäden gefährdet sind dagegen seine Blüten, mit etwas Pech kann die Nussernte im einen oder anderen Jahr dürftig ausfallen. Damit der Haselnussbaum gesund gedeiht und viele Früchte trägt sollte der Gartenboden von leicht feuchter Konsistenz sein, ausgedörrte Erde ist hingegen zu vermeiden.

    Welche Schädlinge können auftreten?
    Mit allzu vielen Schädlingen muss sich der Hobbygärtner nicht rumplagen, wenn hält sich der Befall in Grenzen. Zu erwähnen ist in erster Linie der Haselnussbohrer Käfer, er sorgt für die typischen kleinen Löcher in der Nussschale. Hierdurch legt er seine Larveneier, spätestens beim Knacken der Nuss entdeckt man die weggefressene Hasel.


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