Chrysanthemen Pflege (chrysanthemum)

    Sie sind wohl die schönsten Herbstblüher, die es hierzulande zu finden gibt und gehören zu den Lieblingen vieler Garten- und Balkonbesitzer. Nun könnte man meinen Chrysanthemen (Chrysanthemum)  seien deshalb aufwendig zu behandeln und erfordern viel Pflege. Dabei ist eher das Gegenteil der Fall. Kaum eine andere Pflanze ist so pflegeleicht.

    Schon der Standort der Chrysanthemen ist schnell gefunden. Hier kann sie an einem halbschattigen bis sonnigen Standort stehen. Dort bekommen die Blüten genau das Maß an Sonne, welches sie brauchen um ihre volle Pracht zu entfalten.

    Die kleinen Büsche lieben es feucht, der Wurzelballen darf nicht austrocknen. Regelmäßiges, reichliches gießen ist auf jeden Fall erforderlich, dies kann auch jeden Tag passieren. Je nach Wetter kann der Wasserverbrauch der Herbstblüher hoch sein.

    Gedüngt werden muss nicht zwangsläufig. Die schönen Blüten entwickeln sich auch komplett ohne die Zugabe von Flüssigdünger sehr gut und haben eine lange Haltbarkeit. Wer dennoch etwas nachhelfen möchte, kann dies mäßig tun. Übermäßige Nährstoffzufuhr ist ebenso schädlich, wie zu wenig.

    Zur Überwinterung können Chrysanthemen im Freien verbleiben. Sie sollten allerdings nah an die Hauswand stehen. Schneidender Wind und zu viel Schnee können so den Pflanzen keinen Schaden zufügen. Es sollte auch weiter gegossen werden, hier allerdings nur in geringem Maße.

    Meist werden Chrysanthemen nach dem ersten Jahr sofort nach dem Verblühen entsorgt. So muss weniger Pflege investiert werden. Dabei können Blumenfreunde die Pflanzen problemlos über mehrere Jahre kultivieren. Dies gelingt in der Regel allerdings nur, wenn man sie nicht zu spät im Jahr kauft. Dann haben die Sträucher nicht genügend Kraft, um gut über den Winter zu kommen. Erste Versuche des Überwinterns scheitern damit meist schnell.