Gartenboden verbessern

    Den Gartenboden verbessern bedeutet nicht nur den Boden zu lockern und düngen. PH-Wert und Bodenbeschaffenheit müssen im Garten stimmen. Nachfolgend finden Sie praktische Tipps wie man durch Beigabe von Zuätzen den Boden im Garten verbessern kann. Wichtig: Sämtliche Bodenzusätze müssen immer der Garten Oberschicht zugeführt werden, sie werden auf keinen Fall untergraben!

    Sandigen Gartenboden mit Lehm verbessern

    Sandige Böden haben bekanntermaßen das Problem, Nährstoffe und Wasser sehr schlecht aufzunehmen, da diese einfach durch die Sandkörner sickern. Wer einen sandigen Boden hat, kann diesen mit Zugabe von Lehm verbessern, sodass  Nährstoffe und Wasser wieder besser gespeichert werden. Auch mit der Beigabe von Gesteinsmehl kann man einen sandigen Boden verbessern. Dabei sorgt das Gesteinsmehl nicht nur für eine verbesserte Nährstoffspeicherung sondern beinhaltet selbst wichtige Spurenelemente für die Pflanzen.

    Sauren Gartenboden mit Kalk verbessern

    Sehr oft ist der Gartenboden sauer, was vor allem auch an zu wenig Kalk im Boden liegt. Mit Zugabe von Kalk kann der PH-Wert wieder erhöht werden. Zu empfehlen sind Algenkalk oder Kohlensaurer Kalk , welcher der lockeren Bodenoberfläche im Frühling zugefügt wird. Faustregel für die Menge sind etwa 150 g Kalk pro m² Gartenboden Fläche. Der PH-Wert sollte dann jährlich überprüft werden.

    Alkalischen Boden mit Torf anreichern

    Hat man hingegen einen alkalischen Gartenboden mit zu hohem PH-Wert kann dieser mit Zugabe von Torf gesenkt werden. Alternativ bietet sich an Kompost aus Laub zu verwenden, dieser ist leicht sauer und trägt somit ebenfalls zur Senkung des PH-Wertes bei.

    Boden mit Nährstoffen anreichern

    Wer die Erde im Garten nahrhafter machen will, braucht vor allem auch organische Pflanzestoffe. Der Einsatz von Mulch beziehungsweise Kompost ist von enormer Bedeutung. In weiterführenden Kapiteln gehen wir darauf noch sehr ausführlich ein.