Feuerstelle im Garten bauen

    Es gibt unterschiedliche Varianten zum Anlegen einer Feuerstelle. Garten Kamine bzw. Öfen, selbstgebaute Plätze mit Dach, jegliche Art von Grill, oder eben einfach eine offene Stelle für ein Lagerfeuer. Eine weitere Alternative sind zudem Feuerschalen, sie sind sehr dekorativ und können überall im Handel gekauft werden. Für ein wenig mittelalterlichen Flair sorgen hingegen Gartenfackeln, je nach Art und Ausführung. Im Gegensatz zu einer richtigen Feuerstelle im Garten sind diese auch sehr einfach aufzustellen ohne großartige Baumaßnahmen und zudem relativ ungefährlich.

    Nicht schwer: Feuerstelle selber bauen

    Handwerklich gewitzte Zeitgenossen bauen sich ihre eigene überdachte Feuerstelle im Garten, dies kann man beispielsweise in Form eines Zeltes umsetzen.

    1. Zunächst muss erst mal ein Platz mit einem Boden aus Steinen oder Sand angelegt werden.

    2. Aus dickeren Holzballen kann man dann zum Beispiel die Zeltkonstruktion bauen und später eine Plane als Überdachung nutzen. Durch das Dach ist die Feuerstelle natürlich noch Kälte- und windgeschützter als völlig offen.

    Mit offenen Feuerstellen den Garten gestalten

    Das Feuer kann mit etwas Geschick in die komplette Gartengestaltung integriert werden. So können Natursteinmauern, Wasserläufe und andere Stilelemente eine fließend zusammen laufende Einheit mit dem Feuerplatz bilden. Gerade naturnahe Mauern aus Bruchsteinen passen perfekt in eine solche Anlage. Doch auch in puristisch modern angelegten Gärten lassen sich Feuerplätze sehr schön einbauen, bei der Gestaltung ist eben etwas Phantasie gefragt.

    Feuerstelle individuell anlegen: Garten Romantik oder Grillplatz?

    Auch bei die Nutzung, hat jeder seine ganz individuellen Vorstellungen. Der eine möchte eine Feuerstelle im Garten anlegen, um abends mit der ganzen Familie gemütlich zusammen zu sitzen und sich an der Glut des knisternden Feuers aufwärmen. So kann man auch noch nach dem Sommer die kühleren Abende draußen nutzen, die leuchtenden Flammen sorgen dabei für ein romantisches Gefühl unter freiem Himmel.

    Stelle zum Kochen

    Den meisten wird es aber bei der einer Feuerstelle ums grillen oder kochen von Speisen gehen. Ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala steht natürlich der Grill in allen erdenklichen Ausführungen. Stark im Kommen sind aber genauso fertige oder selbstgebaute Kamine auf der Terrasse oder im Garten. Nicht wenige backen all wöchentlich ihre eigenen Brote und Pizzen im Steinofen.

    Vorsicht im Umgang mit Feuer

    Bei allem Spaß und Nutzen den das Feuer uns bietet, dürfen wir niemals vergessen, dass es potentiell gefährlich ist. Gerade in trocken heißen Sommern ist der Garten voll von trockenem Laub und Gebüsch. Einige Funken können schon ausreichen um alles auf dem Grundstück zu entflammen, im schlimmsten Falle auch das Haus und dazu noch den nachbarschaftlichen Garten. Feuerplätze, ganz gleich ob offen als Lagerfeuer oder Kamin müssen immer vollständig ausgeglüht bzw. gelöscht sein. Noch halb glühende Asche oder sogar noch leicht brennende Feuer sollte man nie alleine zurücklassen. Selbstverständlich dürfen Kinder keinen unbeaufsichtigten Zutritt zur Feuerstelle haben. Immer wieder gibt es unbelehrbare, die mit Benzin oder ähnlich stark entflammbaren Hilfsmitteln dem Feuer beim Anzünden auf die Sprünge zu helfen. Nicht selten kommt es gerade durch solche Zusätze zu folgeschweren Verbrennungen.